Willkommen liebe Bürgerinnen und Bürger!

Die Stadt Bad Oldesloe ist eine Stadt mit Herz, in der man schnell Anschluss findet. Neben einer abwechslungsreichen Naturlandschaft sind es vor allem die Kultur, Bildung sowie die vielen Freizeitangebote, die wenig Wünsche übrig lassen. Zahlreiche Vereine bringen die Einwohner in Kontakt und sorgen das ganze Jahr über für Leben in der Stadt. Insbesondere zeichnet sich die Stadt durch ein starkes ehrenamtliches Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger aus. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Stadtlebens und machen die Stadt lebendig und lebenswert.

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Kultur- und Bildungszentrum (KuB)

Bühne frei für Oldesloer Kultur

Das KuB wurde am 2. und 3. September eröffnet, es vereint die Volkshochschule, die Oldesloer Musikschule für Stadt und Land e. V., die Oldesloer Bühne e. V., KlangStadt e. V., sowie die städtische Kulturarbeit unter einem Dach. Darüber hinaus befinden sich im KuB die Stadtinfo sowie ein Café.

Das historische Rathaus als Bestandteil des KuB ist baulich mit dem KuB verbunden worden. Das Trauzimmer bietet einen prominenten Ausbslick auf den Marktplatz.

Das KuB und seine Hauptnutzer verstehen sich als ein Teil des kulturellen Netzwerkes der Stadt und der Region. Auf rund 3.000 Quadratmetern entstand Raum für kulturelle, erlebnisintensive und pädagogische Kooperationen und Angebote. Das KuB bietet optimale Voraussetzungen für Theater- und Konzertveranstaltungen, aber auch für Tagungen und Kongresse.

Der Multifunktionssaal gehört zu den Highlights des Gebäudes. Er verbindet das historische Rathaus mit dem alten Amtsgericht und wird Schauplatz eines abwechslungsreichen kulturellen Programmes und der Stadtverordnetenversammlung sein. Der Raum lässt sich in Größe und Bestuhlung variabel für die unterschiedlichsten Anlässe einrichten. 200 Zuschauer finden im Saal und auf der Galerie Platz. Neben optimaler Funktionalität bieten der Bewegungsraum sowie der EDV Raum einen außergewöhnlichen Blick auf die Trave und Innenstadt. Die zahlreichen schallisolierten Räume im Keller und im ersten Stock ermöglichen das ungestörte Nebeneinander von Musik, Sprachunterricht, darstellenden Künsten und Gesprächen in einem Gebäude. Das Foyer bietet auf rund 250 Quadratmetern Platz für Begegnung und kulturellen Austausch.

Hintergrund

Gebaeudeansicht altes Amtsgericht
Gebaeudeansicht altes Amtsgericht

2009 wurde das Amtsgericht in Bad Oldesloe geschlossen. Seitdem müssen die Bürger, für amtsgerichtliche Angelegenheiten, eine Fahrt nach Ahrensburg oder Lübeck in Kauf nehmen.
Im Rahmen des „Stadtumbau West“ wurde das Gebäude in dem das Amtsgericht untergebracht war 2008 erworben, um ein Impulsprojekt für die Belebung der Innenstadt und die Unterstützung des kulturellen Engagements in Bad Oldesloe darzustellen.

Aktive Bürger

Die Stadt hat für die Umsetzung eines Kultur- und Bildungszentrums ein aufwendiges Beteiligungsverfahren eingeleitet. Hintergrund war der Anspruch, sowohl die Öffentlichkeit als auch alle Vereine und Verbände der Stadt Bad Oldesloe bei der Gestaltung  mit einzubeziehen.
Zuletzt wurde ein öffentlicher Wettbewerb zur Namensfindung zur Eröffnung des KuB durchgeführt.

Idee

KuB Idee
KuB Idee

Mit der Einrichtung eines Kultur- und Bildungszentrums (KuB) an einem zentralen Ort können die vielfältigen Bereiche Kultur, Stadtgeschichte, Erlebnis, Vereinsleben und Bildung in Bad Oldesloe gebündelt und wertvolle Synergieeffekte geschaffen werden. Auf rund 3.000 m² Raum entstand damit eine interessante Vielfalt kultureller, erlebnisintensiver und pädagogischer Angebote für Menschen aus Bad Oldesloe und der Region.
Hinter der Idee des Kultur- und Bildungszentrums steckt der Anspruch, für die Oldesloer, für Neubürger und für Touristen einen attraktiven Ort der Inspiration und Begegnung unter einem Dach zu schaffen. Mit diesem  „kulturellen Leuchtturm“ soll eine starke Außenwirkung erzielt und damit das Image Bad Oldesloes nachhaltig verbessert werden.
Das Kultur- und Bildungszentrum wäre damit ein Meilenstein für die Umsetzung des Leitwertes „Bad Oldesloe – die Bildungsstadt mit kultureller Identität“.

Entstehung des Kultur- und Bildungszentrum – zeitliche Abfolge

  • Dezember 2007 – Vorstellung des Impulsprojektes KuB im Hauptausschuss einschließlich Beauftragung der Verwaltung zur Führung von Gesprächen zum Zwecke der Einwerbung von Fördermitteln beim Land Schleswig-Holstein. Erstes Kostenmodell: 3,7 Mio. €
  • März 2008 – Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Errichtung eines Kultur- und Bildungszentrums
  • April 2008 – Förderbescheid des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein zum Grunderwerb des ehemaligen Amtsgerichtes
  • Dezember 2008 – Kaufvertrag mit der GMSH zum Erwerb des Gebäudes ehemaliges Amtsgericht
  • November 2009 – Hochbaulicher Realisierungswettbewerb zum KuB/Preisgerichtssitzung – 10 ausgewählte Architekturbüros von 109 Bewerbungen 1. Preisträger: Architekturbüro Sunder-Plassmann aus Kappeln Kosten 5,7 Mio. €
  • Februar 2010 – Abschluss des VOF-Verfahrens mit Vergabe der Architektenleistungen an das Architekturbüro Sunder-Plassmann zur Umsetzung des Architekturentwurfes des 1. Preisträgers durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung
  • November 2010 – Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, Antragstellung beim Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein zur Förderung des Projektes KuB aus Mitteln der Städtebauförderung Kosten: 6,1 Mio. €
  • Dezember 2012 – Bewilligungsbescheid des Innenministeriums Landes Schleswig-Holstein zur Förderung des Kultur- und Bildungszentrums aus Mitteln der Städtebauförderung Programm „Stadtumbau West” im Rahmen des Stadtumbaugebietes „Nördliche Innenstadt“
  • April/Mai 2014 – Baubeginn
  • 8. Mai 2015 – Richtfest
  • Mai 2015 – Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, Zurverfügungstellung von 1,47 Mio. € Mehrkosten, Gesamtkosten: nur Baumaßnahme KuB 9,8 Mio. €
  • 2.+3. Sept. 2016 – Eröffnung des KuB
  • 27. Februar 2017 – Eröffnung des historischen Rathauses
Logos KuB Foerderung
Logos KuB Foerderung


Gefördert aus Mitteln des Bundes, des Landes Schleswig-Holstein und der Stadt Bad Oldesloe im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms Stadtumbau West.