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Informationen über Konzepte und Planungen.


Info-Flyer „Sanierungsgebiet”
Informationen für die Eigentümer

Architektenwettbewerb

1. PREIS: SUNDER PLASSMANN ARCHITEKTEN, KAPPELN - Blick vom Beer-Yaacov-WegRückblick
Nach vielen Jahren wird in Bad Oldesloe ein Architektenwettbewerb für eine lang ersehnte Maßnahme, das „Kultur- und Bildungszentrum”, durchgeführt.

Als bekannt wurde, dass das Amtsgericht aufgelöst wird, hat die Stadt im ersten Schritt um den Erhalt der Institution in Bad Oldesloe gekämpft, diesen Kampf leider zugunsten der Standorte Lübeck und Ahrensburg verloren.

In der Innenstadt von Bad Oldesloe zeichnen sich demografische, wirtschaftliche und soziale Veränderungen ab. Das Wettbewerbsgebiet mit der hervorragenden Lage des Gebäudes des ehemaligen Amtsgerichtes befindet sich in einem stadträumlich attraktiven Bereich der Innenstadt von Bad Oldesloe.
Basierend auf das Integrierte Stadtentwicklungskonzept der Stadt Bad Oldesloe hat die Stadt das Kultur- und Bildungszentrum als Impulsprojekt im Rahmen des Programms „Stadtumbau West” definiert.
Das Ziel ist es, die Belebung der Innenstadt sowie die Anbindung der Innenstadt an das Sanierungsgebiet zu erreichen.

Für die Umsetzung dieses Impulsprojektes wurde eine Bundes- und Landesförderung beantragt.

Im Juni 2009 startete europaweit ein begrenzt offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb.

2. Preis: DINSE FEEST ZURL ARCHITEKTEN, Hamburg - Haupteingang109 Bewerbungen sind eingegangen. Ein Auswahlgremium, bestehend aus Politik und Verwaltung, hat 10 Architekturbüros ausgewählt, die aufgefordert wurden jeweils einen Entwurf für die Realisierung des Projektes und ein Modell abzugeben. Davon haben 3 sogenannte „Junge Büros” die Chance bekommen, einen Entwurf zu erstellen.

Parallel zum förmlichen Verfahren hat sich ein Arbeitskreis zum KuB gebildet. Dieser Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern der Politik, den künftigen Nutzern und der Verwaltung, hat ein Konzept für die Nutzung des Gebäudes erarbeitet.
Die künftigen Nutzer werden u. a. die VHS, die Musikschule, die Oldesloer Bühne, Klangstadt e. V. und die Stadtverwaltung sein.
Dabei stellte sich heraus, dass neben der Sanierung und des Umbaus des ehemaligen Amtsgerichtsgebäudes die Errichtung von Neubauten erforderlich ist.
Ein multifunktionaler Veranstaltungsbereich mit einem Raum für mindestens 200 Sitzplätze soll das „Herzstück” des Kultur- und Bildungszentrums darstellen. In diesem Veranstaltungsraum sollen, unter Einbeziehung des Historischen Rathauses, Tagungen, Musikveranstaltungen, Theater, Lesungen etc. durchgeführt werden können.
Eine weitere Aufgabenstellung an die Architekten war es, eine Probenbühne mit Kulissenwerkstatt sowie ein offenes Atelier zu planen.
Begeleitet wurde das förmliche Wettbewerbsverfahren vom Büro drostconsult aus Hamburg. Dieses Büro hat sich auf die Beratung von Kommunen und anderen Institutionen in Bezug auf förmliche Architektenwettbewerbe und VOF-Verfahren spezialisiert.

2. Das Preisgericht
Das Preisgericht setzte sich aus 5 stimmberechtigten Fachpreisrichtern/Fachpreisrichterinnen, freischaffenden Architekten und die Vertreterin des Innenministeriums konnten für diese Aufgabe gewonnen werden, und 4 Sach-Preisrichtern, bestehend aus Politik und Verwaltung, zusammen.
Zur Sitzung des Preisgerichtes am 25.11.09 waren auch die jeweiligen Stellvertreter/ Stellvertreterinnen eingeladen.
Sachverständige, die bereits vorab eine erste Vorprüfung der anonymisierten Entwürfe vorgenommen haben, nahmen ebenfalls an der Sitzung des Preisgerichtes am 25.11.09 teil.
Protokoll der Preisgerichtssitzung hier...

 (PDF-Datei)

Preisgelder
Die Stadt hat eine Wettbewerbssumme in Höhe von 65.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Davon werden 40.000 Euro der Gesamtsumme in Form von Bearbeitungshonoraren zu gleichen Teilen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgezahlt.

3. Preis: NPS TCHOBAN VOSS, Hamburg - Blick auf den HaupteingangDie Gesamtpreissumme wird wie folgt aufgeteilt:
1. Preis  12.500 Euro
2. Preis    7.500 Euro
3. Preis    5.000 Euro

Gewinner des Wettbewerbs 
Die folgenden drei  Entwürfe sind vom Preisgericht ausgewählt worden:
1. SUNDER PLASSMANN ARCHITEKTEN, KAPPELN
2. DINSE FEEST ZURL ARCHITEKTEN, HAMBURG
3. NPS TCHOBAN VOSS, HAMBURG

mehr Informationen zu den ersten drei platzierten Büros (PDF-Datei)

3. Auftragsvergabe 
Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 22.02.2010 zum Kultur- und Bildungszentrum den Beschluss gefasst, die Planungsleistungen für die Objektplanung nach § 33 HOAI im Anschluss an den Wettbewerb an das Architekturbüro Sunder-Plassmann aus Kappeln zu vergeben.
mehr... (PDF-Datei)