suchen


Veranstaltungskalender
Was ist los in Bad Oldesloe?


Kinderkarneval
Sonntag,
5. Feb. 2012
15 bis 18 Uhr

in der Schützenhalle
mehr...


DANCE MASTERS! Best Of Irish Dance
Donnerstag,
9. Feb. 2012
19.30 Uhr
mehr...


Gospel-Workshop-Konzert
Samstag,
11. Feb. 2012
19 Uhr
mehr...


Krimilesung mit Cello-Begleitung
Mittwoch,
15. Feb. 2012
19.30 Uhr

im Bürgerhaus
mehr...


Berufe in
Schleswig-Holstein
hier klicken (externer Link www.berufe-sh.de)


Energieberatung der Verbraucherzentale Schleswig-Holstein
jeden 1. + 3. Freitag im Monat,
14–18 Uhr

Anmeldung unter Tel. 04531 504-0
mehr...


Asklepios Klinik
Asklepios Klinik Bad Oldesloe (externer Link)

Daten und Fakten
Stadtverwaltung
Stadt Bad Oldesloe
Markt 5, 23843 Bad Oldesloe
Telefon: 04531 504-0
Telefax: 04531 504-900
E-Mail: stadtverwaltung@badoldesloe.de
Internet: www.badoldesloe.de



Allgemeine Angaben
Gemeinde: Stadt Bad Oldesloe
Bundesland: Schleswig Holstein
Kreis: Kreis Stormarn
PLZ: 23843
Telefon-Vorwahl: 04531
Kfz-Kennzeichen: OD
Einwohnerzahl: 24.370 (Stand: 30.06.11)
Fläche: 52,50 km²
Höhe über NN: 10 m

Lage
Bad Oldesloe liegt zwischen den alten Hansestädten Hamburg und Lübeck am Zusammenfluss von Trave und Beste. Die Entfernungen zur Ostsee (45 km), Nordsee (95 km), Lübeck (22 km) und Hamburg (42 km) lassen sich schnell und verkehrsgünstig bewältigen.

Verkehrsanbindungen
Verkehrsgünstige Lage direkt an den Autobahnen A 1 und A 21 sowie an den Bundesstraßen B 75 und B 208. Bahn- und Busverbindungen nach Lübeck, Hamburg sowie Kiel und ins gesamte nähere Umland. Die Flughäfen Hamburg und Lübeck sind schnell per Transfer zu erreichen.


Zahlen


Bevölkerungsentwicklung nach Angaben des Statistischen Landesamtes:

Jahr 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Anzahl Einwohner 24.071 24.172 24.145 24.204 24.322 24.370
Veränderung +/- - 60 + 101 - 27 + 59 + 118  + 48

aktuelle Hebesätze

Gewerbesteuer 350 v.H.
Grundsteuer A 350 v.H.
Grundsteuer B 370 v.H.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Standortdaten (PDF-Datei)

Bodenrichtwerte (Kreis Stormarn, externer Link)

Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein (externer Link)


Geschichte Bad Oldesloe

1151 Der Ort wird in der ursprünglichen Namensform „Todeslo” erstmalig erwähnt. Die Kirche wurde von Graf Adolf II. von Schauenburg in den Jahren zwischen 1149–1154 gegründet und vermutlich von Bischof Vicelin geweiht. Das Patrozinium erhielt Petrus, der Schutzheilige der Fischer und Kaufleute, dessen Bild auch in das spätere Stadtwappen aufgenommen wurde.
1153 Die Oldesloer Saline war um 1150 das bedeutendste Wirtschaftsunternehmen im Herrschaftsbereich Adolf II. Streitigkeiten zwischen ihm und Heinrich dem Löwen führten 1153 zu einer Zerstörung der Saline durch Heinrich den Löwen, der diesen Schritt in der Überlieferung des Helmold mit der Konkurrenzsituation zu den Lüneburger Salzbergwerken begründete. Daraus wurde die „falsche” Hoffnung abgeleitet, die Saline sei ebenso ertragreich wie die Lüneburger Salzbergwerke.
1238 Graf Adolf IV. von Schauenburg verleiht Itzehoe das Lübsche Stadtrecht. Vermutlich vor 1249 wurde auch Oldesloe mit dem Lübschen Stadtrecht privilegiert.
1286 Erste Nennung eines Oldesloer Rates.
1345 Ein vom Rat der Stadt geführtes Siegel, das auf einem Nesselblatt das Bild des Apostels Petrus mit einem Schlüssel in der Hand zeigt, ist erstmalig nachweisbar.
1371 Oldesloe wird von Adolf VII. das Jahrmarktsprivileg verliehen. Zu Johanni (Sommeranfang) wurde ein 8-tägiger Jahrmarkt und jede Woche samstags ein Markttag abgehalten. In Oldesloe wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jh. gemünzt. Über die Dauer der Oldesloer Münzprägung ist nichts bekannt.
1415 Oldesloe wird von den Truppen Herzog Erich V. von Sachsen-Lauenburg eingenommen und eingeäschert.
1475 Der Landesherr erlaubt vier Lübecker Bürgern, in Oldesloe auf der Bestehalbinsel südlich der Stadt eine Kupfermühle zu errichten, die 1535 in den Besitz des Lübecker Heilig-Geist-Hospitals übergeht.
1477 Die Stadt wird erneut durch einen Großbrand, der auch die Kirche erfasst, fast völlig zerstört.
1496 Oldesloe wird zusammen mit Kiel, Rendsburg und Itzehoe, den damals bedeutenden Städten des Landes, zur Bildung des „Königlichen Vierstädtegerichtes” herangezogen. An Sitzungen dieser Berufungsinstanz nehmen regelmäßig auch der Oldesloer Bürgermeister und jeweils einer der Ratsherren teil.
1524/1525 Reformation in Oldesloe. Der erste evangelische Pastor wird durch den dänischen König Friedrich I. berufen.
1561 In Wüstenfelde, einem Dorf nahe Oldesloe, das im 30-jährigen Krieg untergegangen ist, stirbt Menno Simons, der bedeutendste Prediger und Theoretiker der nach ihm benannten Glaubensgemeinschaft der Mennoniten. Die „Menno-Kate” an der Landstraße nach Segeberg ist heute ein Museum.
1618–1648 Gegen Ende des 30-jährigen Krieges wird auch Oldesloe durch häufige Truppendurchzüge, Einquartierungen, Plünderungen und Brandschatzungen heimgesucht. Viele Bürger werden von der Pest dahingerafft. Als Hilfs- und Nutzorganisation gründen die Oldesloer 1625 die Höker-Totengilde und 1627 die Bürgerschützengilde, die beide bis heute bestehen.
1637 Dietrich Buxtehude, der spätere Organist von St. Marien zu Lübeck (1668–1707) und bedeutende Komponist, wird geboren. Sein Geburtsort ist nicht genau bekannt, Buxtehude entstammte aber einer seit mehreren Generationen in Oldesloe ansässigen Familie.
1631–1647 Hexenprozesse. Vier Frauen wurden in Oldesloe wegen angeblichen Schadenzaubers und Teufelsbuhlschaft angeklagt.
1737–1741 Die Herrenhuter Brüdergemeinde gründete in der Nähe Oldesloes eine Siedlung „Pilgerruh”. Auseinandersetzungen mit dem dänischen König wegen eines von den Herrenhutern verweigerten Eides, führten zur Auswanderung der Gemeinde nach Pennsylvania.
1750 Um die Salzgewinnung der Oldesloer Saline zu erhöhen, werden zwei Gradierwerke am südlichen Stadtrand errichtet.
1763 Nach siebenjähriger Bauzeit kann am Kirchberg ein neuer Kirchbau vollendet werden. Der ca. 60 m hohe Turm wird erst 1868 fertiggestellt.
1798 Die Stadt wird erneut durch ein Großfeuer zerstört. Nur das Bestthor-Quartier und die Kirche entgehen den Flammen.
1804 Im Rahmen des von dem Architekten Christian Friedrich Hansen geleiteten Wiederaufbaues der Stadt kann das von ihm entworfene neue Rathaus eingeweiht werden.
1813 Der Oldesloer Apotheker Lorentzen gründet das Sol-, Moor- und Schwefelbad. Ein Kurhaus, Badehäuser und ein Logierhaus für die Kurgäste entstehen. Die Oldesloer Bäderzeit beginnt.
1824 Die „Oldesloer Sparcasse” wird durch den von engagierten Bürgern ins Leben gerufenen Sparkassenverein gegründet. Der Neue Friedhof wird angelegt.
1839 In Gegenwart des Königs wird der für die älteste Schule der Stadt, die Stadtschule, errichtete Neubau in der Königstraße eingeweiht. Heute sind in dem restaurierten Gebäude die Stadtbibliothek und das Heimatmuseum untergebracht. Die erste Ausgabe des „Oldesloer Landboten” erscheint.
1857 Mit zunächst 40 Gaslaternen beginnt in Oldesloe die Gasbeleuchtung, nachdem von einer privaten „Gascompanie” an der Lübecker Landstraße ein Gaswerk erbaut worden ist, das später in den Besitz der Stadt übergeht.
1861 Der Oldesloer Männerturnverein wird gegründet.
1865 Die Eisenbahnlinie Lübeck–Oldesloe–Hamburg nimmt ihren Betrieb auf. Damit erhält Oldesloe endlich Anschluss an das Eisenbahnnetz. Die seit dem Mittelalter für den Ost-West-Handel bedeutsame Traveschifffahrt und der Frachtwagenverkehr werden eingestellt.
1866 Der Salinenbetrieb wird wegen seiner Unrentabilität eingestellt. Der Salzgehalt der Sole war zu gering. Die Ländereien der Saline nutzte die Stadt als Gelände für den Kurpark, die Salinenstraße und die Oberschule.
1867 Oldesloe wird preußisch und Teil des Kreises Stormarn. Die Stadt erhält ein Königlich-Preußisches Amtsgericht.
1868 Die Peter-Paul-Kirche erhält ihren ca. 60 Meter hohen Turm.
1873 Auf Initiative des Turnvereins entsteht die Freiwillige Turner-Feuerwehr.
1881 Der Neue Friedhof in der Hamburger Straße wird angelegt.
1898 Der Großindustrielle Dürkopp erwirbt das Bad und lässt neue Gebäude errichten. Doch der Erste Weltkrieg setzt der zweiten Blüte des Kur- und Heilbäderbetriebes ein schnelles Ende.
1902 Gründung der katholischen Kirchengemeinde und Bau des St.-Joseph-Stiftes.
1909 Nach zweijähriger Bauzeit wird der Neubau der heutigen Theodor-Mommsen-Schule am Mährischen Berg (jetzt: Hamburger Straße) fertiggestellt.
1910 Der Regierungspräsident erteilt der Stadt die Genehmigung, künftig die Ortsbezeichnung „Bad Oldesloe” zu führen.
1913 Einweihung der Königin-Luise-Schule.
1923 Bad Oldesloe wird an die elektrische Stromversorgung angeschlossen.
1928 Eingemeindung der Gutsbezirke Blumendorf und Fresenburg einschließlich der Dorfschaft Wolkenwehe. In Bad Oldesloe wird der Kur- und Bäderbetrieb eingestellt.
1933 Das „Blaue Haus” wird Polizeigefängnis.
1934 Regulierung der Obertrave zwischen Segeberg und Bad Oldesloe durch den Reichsarbeitsdienst; Ausbau der Flussbadeanstalt am Bürgerpark.
1937 Bad Oldesloe erhält Anschluss an die Reichsautobahn Hamburg—Lübeck
1938 Die Stadt erwirbt das verfallene Kurhaus und lässt es abreißen.
1944 Die Kreissparkasse Stormarn wird von Wandsbek nach Bad Oldesloe verlegt und mit der Oldesloer Stadtsparkasse vereinigt.
1945 Am 24. April erfolgt der schwerste Bombenangriff auf Bad Oldesloe. Über 700 Menschen werden getötet, mehr als 300 Gebäude zerstört und beschädigt. Am 2. Mai wird die Stadt kampflos an die Briten übergeben.
1949 Bad Oldesloe wird Kreisstadt des Kreises Stormarn.
1950 Zu seinem 75-jährigen Bestehen erhält das Gymnasium den Namen des bekannten Gelehrten Theodor Mommsen, der in Oldesloe aufgewachsen ist.
1951 Als erstes großes Wohnungsbauprojekt im Rahmen des Wiederaufbaues kann die ERP-Siedlung am Drosselweg mit rund 100 Wohnungen für Flüchtlinge fertiggestellt werden.
1955 Als Ersatz für die Flussbadeanstalt am Bürgerpark wird das neue Freibad Poggensee eröffnet.
1956 Die Untertrave zwischen Heiligengeist und Gaswerk wird begradigt, vertieft und rund 100 Meter nach Süden verlegt.
1962 Bad Oldesloe erhält ein neues Bahnhofsgebäude.
1964 Zur Erschließung eines neuen Gewerbegebietes wird zwischen der Ratzeburger Straße und dem Pölitzer Weg die „Industriestraße” angelegt. Es folgen die Gewerbegebiete Südost (1971) und West (1973/74). Durch die Ansiedlung neuer Betriebe werde viele neue Arbeitsplätze geschaffen und ein umfangreicher Zuzug von Neubürgern erreicht.
1967 Bau der Stormarnhalle, erste Großsport- und Veranstaltungshalle des Kreises Stormarn.
1973 Bau der Fest- und Veranstaltungshalle Bad Oldesloe.
1975 Fertigstellung der ersten Schwimmhalle im Kreis Stormarn.
1977 Das mittelalterliche „Blaue Haus” (ursprünglich Lübsches Haus) an der Hude und die „Alte Stadtschule” (heute Bibliothek) werden restauriert.
1978 Bau der Nordtangente (jetzt Konrad-Adenauer-Ring) zur Entlastung der Innenstadt.
1979 Stadtfest zur Einweihung der Fußgängerzone in der Innenstadt. Das Heilig-Geist-Quartier wird Sanierungsgebiet.
1986 Eintritt in die Solidaritätsgemeinschaft für Hiroshima.
1987 Partnerschaft mit der israelischen Stadt Beer Yacoov. Einweihung des restaurierten historischen Rathauses.
1988 Bad Oldesloe begeht sein 750-jähriges Bestehen.
1990 Neue Wohnungsbaugebiete im Bereich der Grabauer Straße.
1992 Einweihung des Bürgerhauses der Stadt Bad Oldesloe, Erschließung und Ausbau von neuen Gewerbegebieten im Bereich der Industriestraße.
1993 Ausbau und Erweiterung der Innenstadtfußgängerzone bis zur Bahnhofstraße.
1995 Bau und Erweiterung des Schulkomplexes der Theodor-Mommsen-Schule (Gymnasium) und Einrichtung der IGS (Integrierten Gesamtschule) in der ehemaligen Dietrich-Buxtehude-Schule.
1996 Begründung von Städtepartnerschaften mit Olivet (Frankreich) und Kolobrzeg (Polen)
1997 Beginn der Umgestaltung des Bahnhofbereiches, die 2000 mit der Fertigstellung des Bahnhoftunnels abgeschlossen wurde.
1998 Abriss der Gebäude der Ströhschen (Gloria) Mühlenwerke am Pferdemarkt.
1999 Die Erschließung des Baugebietes West III begründet das weitere Wachstum der Stadt.
2000 Fertigstellung des neuen Bahnhofkomplexes und Tunneldurchstich zur Johannes-Ströh-Straße.
2001 Das Neubaugebiet West IV wird erschlossen und bebaut. Nach kurzer Bauzeit wird die neue Grundschule West eingeweiht. Durchführung einer „Zukunftswerkstatt” zur Entwicklung der Stadt.
2002 Beginn der Bauarbeiten am Pferdemarkt und Fertigstellung der Sohlgleite am Travestadtarm.
2003 Abschluss der Sanierung des ehemaligen Mühlengeländes am Pferdemarkt und Fertigstellung der Sohlgleite.
2006 Einweihung der neuen Kurparkbühne
2007 Inbetriebnahme der Mensa im Schulzentrum Olivet-Allee 
Erschließung des Baugebietes „Steinfelder Redder”
2008 Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Fassade und an den Außenanlagen der Stadtbibliothek

zurück zum Seitenanfang...