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Stadtverwaltung
Stadt Bad Oldesloe
Markt 5, 23843 Bad Oldesloe
Telefon:
04531 504-0
Telefax:
04531 504-900
E-Mail:
stadtverwaltung@badoldesloe.de
Internet:
www.badoldesloe.de
Allgemeine Angaben
Gemeinde:
Stadt Bad Oldesloe
Bundesland:
Schleswig Holstein
Kreis:
Kreis Stormarn
PLZ:
23843
Telefon-Vorwahl:
04531
Kfz-Kennzeichen:
OD
Einwohnerzahl:
24.165 (Stand: 31.03.09)
Fläche:
52,50 qkm
Höhe über NN:
10 m
Lage
Bad Oldesloe liegt zwischen den alten Hansestädten Hamburg und Lübeck am Zusammenfluss von Trave und Beste. Die Entfernungen zur Ostsee (45 km), Nordsee (95 km), Lübeck (22 km) und Hamburg (42 km) lassen sich schnell und verkehrsgünstig bewältigen.
Verkehrsanbindungen
Verkehrsgünstige Lage direkt an den Autobahnen A1 und A 21 sowie an den Bundesstraßen B 75 und B 208. Bahn- und Busverbindungen nach Lübeck, Hamburg sowie Kiel und ins gesamte nähere Umland. Die Flughäfen Hamburg und Lübeck sind schnell per Transfer zu erreichen.
Zahlen
| Jahr | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 |
| Anzahl Einwohner | 23.934 | 24.019 | 24.131 | 24.071 | 24.172 | 24.145 |
| Veränderung +/- | +190 | +85 | +112 | -60 | +101 | -27 |
aktuelle Hebesätze
Gewerbesteuer
350 v.H.
Grundsteuer A + B
350 v.H.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Standortdaten (PDF-Datei)
Bodenrichtwerte (Kreis Stormarn, externer Link)
Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein (externer Link)
Geschichte Bad Oldesloe
| 1151 | Der Ort wird in der ursprünglichen Namensform „Todeslo” erstmalig erwähnt. Die Kirche wurde von Graf Adolf II. von Schauenburg in den Jahren zwischen 1149—1154 gegründet und vermutlich von Bischof Vicelin geweiht. Das Patrozinium erhielt Petrus, der Schutzheilige der Fischer und Kaufleute, dessen Bild auch in das spätere Stadtwappen aufgenommen wurde. |
| 1153 | Die Oldesloer Saline war um 1150 das bedeutendste Wirtschaftsunternehmen im Herrschaftsbereich Adolf II. Streitigkeiten zwischen ihm und Heinrich dem Löwen führten 1153 zu einer Zerstörung der Saline durch Heinrich den Löwen, der diesen Schritt in der Überlieferung des Helmold mit der Konkurrenzsituation zu den Lüneburger Salzbergwerken begründete. Daraus wurde die - falsche - Hoffnung abgeleitet, die Saline sei ebenso ertragreich wie die Lüneburger Salzbergwerke. |
| 1238 | Graf Adolf IV. von Schauenburg verleiht Itzehoe das Lübsche Stadtrecht. Vermutlich vor 1249 wurde auch Oldesloe mit dem Lübschen Stadtrecht privilegiert. |
| 1286 | Erste Nennung eines Oldesloer Rates. |
| 1345 | Ein vom Rat der Stadt geführtes Siegel, das auf einem Nesselblatt das Bild des Apostels Petrus mit einem Schlüssel in der Hand zeigt, ist erstmalig nachweisbar. |
| 1371 | Oldesloe wird von Adolf VII. das Jahrmarktsprivileg verliehen. Zu Johanni (Sommeranfang) wurde ein 8-tägiger Jahrmarkt und jede Woche samstags ein Markttag abgehalten. In Oldesloe wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jh. gemünzt. Über die Dauer der Oldesloer Münzprägung ist nichts bekannt. |
| 1415 | Oldesloe wird von den Truppen Herzog Erich V. von Sachsen-Lauenburg eingenommen und eingeäschert. |
| 1475 | Der Landesherr erlaubt vier Lübecker Bürgern, in Oldesloe auf der Bestehalbinsel südlich der Stadt eine Kupfermühle zu errichten, die 1535 in den Besitz des Lübecker Heilig-Geist-Hospitals übergeht. |
| 1477 | Die Stadt wird erneut durch einen Großbrand, der auch die Kirche erfasst, fast völlig zerstört. |
| 1496 | Oldesloe wird zusammen mit Kiel, Rendsburg und Itzehoe, den damals bedeutenden Städten des Landes, zur Bildung des „Königlichen Vierstädtegerichtes” herangezogen. An Sitzungen dieser Berufungsinstanz nehmen regelmäßig auch der Oldesloer Bürgermeister und jeweils einer der Ratsherren teil. |
| 1524/1525 | Reformation in Oldesloe. Der erste evangelische Pastor wird durch den dänischen König Friedrich I. berufen. |
| 1561 | In Wüstenfelde, einem Dorf nahe Oldesloe, das im 30-jährigen Krieg untergegangen ist, stirbt Menno Simons, der bedeutendste Prediger und Theoretiker der nach ihm benannten Glaubensgemeinschaft der Mennoniten. Die „Menno-Kate” an der Landstraße nach Segeberg ist heute ein Museum. |
| 1618—1648 | Gegen Ende des 30-jährigen Krieges wird auch Oldesloe durch häufige Truppendurchzüge, Einquartierungen, Plünderungen und Brandschatzungen heimgesucht. Viele Bürger werden von der Pest dahingerafft. Als Hilfs- und Nutzorganisation gründen die Oldesloer 1625 die Höker-Totengilde und 1627 die Bürgerschützengilde, die beide bis heute bestehen. |
| 1637 | Dietrich Buxtehude, der spätere Organist von St. Marien zu Lübeck (1668—1707) und bedeutende Komponist, wird geboren. Sein Geburtsort ist nicht genau bekannt, Buxtehude entstammte aber einer seit mehreren Generationen in Oldesloe ansässigen Familie. |
| 1631—1647 | Hexenprozesse. Vier Frauen wurden in Oldesloe wegen angeblichen Schadenzaubers und Teufelsbuhlschaft angeklagt. |
| 1737—1741 | Die Herrenhuter Brüdergemeinde gründete in der Nähe Oldesloes eine Siedlung „Pilgerruh”. Auseinandersetzungen mit dem dänischen König wegen eines von den Herrenhutern verweigerten Eides, führten zur Auswanderung der Gemeinde nach Pennsylvania. |
| 1750 | Um die Salzgewinnung der Oldesloer Saline zu erhöhen, werden zwei Gradierwerke am südlichen Stadtrand errichtet. |
| 1763 | Nach siebenjähriger Bauzeit kann am Kirchberg ein neuer Kirchbau vollendet werden. Der ca. 60 m hohe Turm wird erst 1868 fertiggestellt. |
| 1798 | Die Stadt wird erneut durch ein Großfeuer zerstört. Nur das Bestthor-Quartier und die Kirche entgehen den Flammen. |
| 1804 | Im Rahmen des von dem Architekten Christian Friedrich Hansen geleiteten Wiederaufbaues der Stadt kann das von ihm entworfene neue Rathaus eingeweiht werden. |
| 1813 | Der Oldesloer Apotheker Lorentzen gründet das Sol-, Moor- und Schwefelbad. Ein Kurhaus, Badehäuser und ein Logierhaus für die Kurgäste entstehen. Die Oldesloer Bäderzeit beginnt. |
| 1824 | Die „Oldesloer Sparcasse” wird durch den von engagierten Bürgern ins Leben gerufenen Sparkassenverein gegründet. Der Neue Friedhof wird angelegt. |
| 1839 | In Gegenwart des Königs wird der für die älteste Schule der Stadt, die Stadtschule, errichtete Neubau in der Königstraße eingeweiht. Heute sind in dem restaurierten Gebäude die Stadtbibliothek und das Heimatmuseum untergebracht. Die erste Ausgabe des „Oldesloer Landboten” erscheint. |
| 1857 | Mit zunächst 40 Gaslaternen beginnt in Oldesloe die Gasbeleuchtung, nachdem von einer privaten „Gascompanie” an der Lübecker Landstraße ein Gaswerk erbaut worden ist, das später in den Besitz der Stadt übergeht. |
| 1861 | Der Oldesloer Männerturnverein wird gegründet. |
| 1865 | Die Eisenbahnlinie Lübeck—Oldesloe—Hamburg nimmt ihren Betrieb auf. Damit erhält Oldesloe endlich Anschluss an das Eisenbahnnetz. Die seit dem Mittelalter für den Ost-West-Handel bedeutsame Traveschifffahrt und der Frachtwagenverkehr werden eingestellt. |
| 1866 | Der Salinenbetrieb wird wegen seiner Unrentabilität eingestellt. Der Salzgehalt der Sole war zu gering. Die Ländereien der Saline nutzte die Stadt als Gelände für den Kurpark, die Salinenstraße und die Oberschule. |
| 1867 | Oldesloe wird preußisch und Teil des Kreises Stormarn. Die Stadt erhält ein Königlich-Preußisches Amtsgericht. |
| 1868 | Die Peter-Paul-Kirche erhält ihren ca. 60 Meter hohen Turm. |
| 1873 | Auf Initiative des Turnvereins entsteht die Freiwillige Turner-Feuerwehr. |
| 1881 | Der Neue Friedhof in der Hamburger Straße wird angelegt. |
| 1898 | Der Großindustrielle Dürkopp erwirbt das Bad und lässt neue Gebäude errichten. Doch der Erste Weltkrieg setzt der zweiten Blüte des Kur- und Heilbäderbetriebes ein schnelles Ende. |
| 1902 | Gründung der katholischen Kirchengemeinde und Bau des St.-Joseph-Stiftes. |
| 1909 | Nach zweijähriger Bauzeit wird der Neubau der heutigen Theodor-Mommsen-Schule am Mährischen Berg (jetzt: Hamburger Straße) fertiggestellt. |
| 1910 | Der Regierungspräsident erteilt der Stadt die Genehmigung, künftig die Ortsbezeichnung „Bad Oldesloe” zu führen. |
| 1913 | Einweihung der Königin-Luise-Schule. |
| 1923 | Bad Oldesloe wird an die elektrische Stromversorgung angeschlossen. |
| 1928 | Eingemeindung der Gutsbezirke Blumendorf und Fresenburg einschließlich der Dorfschaft Wolkenwehe. In Bad Oldesloe wird der Kur- und Bäderbetrieb eingestellt. |
| 1933 | Das „Blaue Haus” wird Polizeigefängnis. |
| 1934 | Regulierung der Obertrave zwischen Segeberg und Bad Oldesloe durch den Reichsarbeitsdienst; Ausbau der Flussbadeanstalt am Bürgerpark. |
| 1937 | Bad Oldesloe erhält Anschluss an die Reichsautobahn Hamburg—Lübeck |
| 1938 | Die Stadt erwirbt das verfallene Kurhaus und lässt es abreißen. |
| 1944 | Die Kreissparkasse Stormarn wird von Wandsbek nach Bad Oldesloe verlegt und mit der Oldesloer Stadtsparkasse vereinigt. |
| 1945 | Am 24. April erfolgt der schwerste Bombenangriff auf Bad Oldesloe. Über 700 Menschen werden getötet, mehr als 300 Gebäude zerstört und beschädigt. Am 2. Mai wird die Stadt kampflos an die Briten übergeben. |
| 1949 | Bad Oldesloe wird Kreisstadt des Kreises Stormarn. |
| 1950 | Zu seinem 75-jährigen Bestehen erhält das Gymnasium den Namen des bekannten Gelehrten Theodor Mommsen, der in Oldesloe aufgewachsen ist. |
| 1951 | Als erstes großes Wohnungsbauprojekt im Rahmen des Wiederaufbaues kann die ERP-Siedlung am Drosselweg mit rund 100 Wohnungen für Flüchtlinge fertiggestellt werden. |
| 1955 | Als Ersatz für die Flussbadeanstalt am Bürgerpark wird das neue Freibad Poggensee eröffnet. |
| 1956 | Die Untertrave zwischen Heiligengeist und Gaswerk wird begradigt, vertieft und rund 100 Meter nach Süden verlegt. |
| 1962 | Bad Oldesloe erhält ein neues Bahnhofsgebäude. |
| 1964 | Zur Erschließung eines neuen Gewerbegebietes wird zwischen der Ratzeburger Straße und dem Pölitzer Weg die „Industriestraße” angelegt. Es folgen die Gewerbegebiete Südost (1971) und West (1973/74). Durch die Ansiedlung neuer Betriebe werde viele neue Arbeitsplätze geschaffen und ein umfangreicher Zuzug von Neubürgern erreicht. |
| 1967 | Bau der Stormarnhalle, erste Großsport- und Veranstaltungshalle des Kreises Stormarn. |
| 1973 | Bau der Fest- und Veranstaltungshalle Bad Oldesloe. |
| 1975 | Fertigstellung der ersten Schwimmhalle im Kreis Stormarn. |
| 1977 | Das mittelalterliche „Blaue Haus” (ursprünglich Lübsches Haus) an der Hude und die „Alte Stadtschule” (heute Bibliothek) werden restauriert. |
| 1978 | Bau der Nordtangente (jetzt Konrad-Adenauer- Ring) zur Entlastung der Innenstadt. |
| 1979 | Stadtfest zur Einweihung der Fußgängerzone in der Innenstadt. Das Heilig-Geist-Quartier wird Sanierungsgebiet. |
| 1986 | Eintritt in die Solidaritätsgemeinschaft für Hiroshima. |
| 1987 | Partnerschaft mit der israelischen Stadt Beer Yacoov. Einweihung des restaurierten historischen Rathauses. |
| 1988 | Bad Oldesloe begeht sein 750-jähriges Bestehen. |
| 1990 | Neue Wohnungsbaugebiete im Bereich der Grabauer Straße. |
| 1992 | Einweihung des Bürgerhauses der Stadt Bad Oldesloe, Erschließung und Ausbau von neuen Gewerbegebieten im Bereich der Industriestraße. |
| 1993 | Ausbau und Erweiterung der Innenstadtfußgängerzone bis zur Bahnhofstraße. |
| 1995 | Bau und Erweiterung des Schulkomplexes der Theodor-Mommsen-Schule (Gymnasium) und Einrichtung der IGS (Integrierten Gesamtschule) in der ehemaligen Dietrich-Buxtehude-Schule. |
| 1996 | Begründung von Städtepartnerschaften mit Olivet (Frankreich) und Kolobrzeg (Polen) |
| 1997 | Beginn der Umgestaltung des Bahnhofbereiches, die 2000 mit der Fertigstellung des Bahnhoftunnels abgeschlossen wurde. |
| 1998 | Abriss der Gebäude der Ströhschen (Gloria) Mühlenwerke am Pferdemarkt. |
| 1999 | Die Erschließung des Baugebietes West III begründet das weitere Wachstum der Stadt. |
| 2000 | Fertigstellung des neuen Bahnhofkomplexes und Tunneldurchstich zur Dr.-Johannes-Ströh-Straße. |
| 2001 | Das Neubaugebiet West IV wird erschlossen und bebaut. Nach kurzer Bauzeit wird die neue Grundschule West eingeweiht. Durchführung einer „Zukunftswerkstatt” zur Entwicklung der Stadt. |
| 2002 | Beginn der Bauarbeiten am Pferdemarkt und Fertigstellung der Sohlgleite am Travestadtarm. |
| 2003 | Abschluss der Sanierung des ehemaligen Mühlengeländes am Pferdemarkt und Fertigstellung der Sohlgleite. |
| 2006 | Einweihung der neuen Kurparkbühne |
| 2007 | Inbetriebnahme der Mensa im Schulzentrum Olivet-Allee Erschließung des Baugebietes „Steinfelder Redder” |
| 2008 | Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Fassade und an den Außenanlagen der Stadtbibliothek |