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Willkommen liebe Bürger*innen!

Die Stadt Bad Oldesloe ist eine Stadt mit Herz, in der man schnell Anschluss findet. Neben einer abwechslungsreichen Naturlandschaft sind es vor allem die Kultur, Bildung sowie die vielen Freizeitangebote, die wenige Wünsche übrig lassen. Zahlreiche Vereine bringen die Einwohner in Kontakt und sorgen das ganze Jahr über für Leben in der Stadt. Insbesondere zeichnet sich die Stadt durch ein starkes ehrenamtliches Engagement vieler Bürger*innen aus. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Stadtlebens und machen die Stadt lebendig und lebenswert.

Städtische Waldflächen (Stadtwald)

Die Stadt Bad Oldesloe besitzt ca. 271 ha Waldflächen, davon werden 241 ha wirtschaftlich genutzt.
Der Wald spielt eine große Rolle was Erholung, Klima und Artenschutz angeht. Daher liegt ein großes Augenmerk auf diesen Flächen.

Erholungsfaktor

Viele Menschen nutzen den Wald als Erholungsort. Gerade in Zeiten von Corona ist zu beobachten dass sich Menschen mehr in der Natur aufhalten. Sei es zu Fuß, mit oder ohne Hund oder mit dem Fahrrad. Wald ist ein guter Ort um abzuschalten und den Akku aufzuladen.
Allerdings bringen die hohe Besucherzahl auch Probleme mit sich. Wege werden verlasse, Hunde laufen frei herum, Müll wird achtlos entsorgt.
Die Tier und Pflanzenwelt wird stark beansprucht. Ruhezonen für die im Wald lebenden Tiere werden rar, Rückzugsorte werden gestört.

Daher gilt:

  • Bitte auf den Wegen bleiben
  • Hunde an die Leine nehmen
  • Bitte Pflanzen im Wald belassen
  • Müll nicht im Wald entsorgen

Forstliche Maßnahmen

Ein Teil des Waldes wird forstwirtschaftlich genutzt und im Auftrag der Stadt von der Landwirtschaftskammer durch einen Bezirksförster betreut. In enger Abstimmung werden Maßnahmen ergriffen und ausgeführt. Dazu zählen Verkehrssicherungen, Baumpflanzungen, Pflegemaßnahmen aber auch Baumentnahmen und vieles mehr. Maßnahmen werde von der unteren Naturschutzbehörde überwacht.
Alle forstlichen Maßnahmen sollen sich an den natürlichen Abläufen im Ökosystem Wald orientieren. Dabei spielen der Schutz des Waldbodens und der Biodiversität eine besondere Rolle. Abgestorbene Bäume sollen möglichst als stehendes Totholz erhalten bleiben, sofern dies mit der Verkehrs- und Arbeitssicherheit vereinbar ist. Soweit bekannt oder erkennbar, wird auf seltene Pflanzenarten und die Rückzugs-, Nahrungs- und Vermehrungsstätten seltener Tierarten besondere Rücksicht genommen.

Naturwald

Eine besondere Art des Waldes ist der Naturwald. In Bad Oldesloe gibt es Waldgebiete die der Natur überlassen werden. Nur in Ausnahmefällen werden dort Maßnahmen ausgeführt. Diese werden in Absprache mit der Landwirtschaftskammer SH genehmigt. Insgesamt hat die Stadt 16 % Naturwald der Gesamtfläche zu Naturwald erklärt.
Das Bundesministerium regt an, bis 2020 in 5 % der deutschen Waldfläche, bzw. in 10 % des öffentlichen Waldes eine natürliche Waldentwicklung (= nutzungsfreie Wälder) zuzulassen. Damit sollen die genetische Vielfalt und die Anpassungsfähigkeit der Organismen in den Ökosystemen insbesondere hinsichtlich des sich abzeichnenden Klimawandels gesichert werden.

Naturwaldflächen:

Abt. 12a: Bestthorritzen am Wasserwerk
Abt. 13 a und 13 c Forstort zwischen West II und Gewerbegebiet Rögen
Abt. 13 b: Forstort am Bestehang
Abt. 11 c: Feuchtgebiet Glindhorst
Abt. 9 d: Nördlich des Poggensees
Abt. 6 d: Nördlich des Kneeden
Abt. 12 c: Rethwischhöhe
Abt. 10 b: Brenner Moor

Wald als CO2 Speicher

Wälder vermindern die Belastung der Atmosphäre mit Treibhausgasen, indem sie Kohlenstoff binden.
Ein Hektar Wald speichert pro Jahr über alle Altersklassen hinweg ca. 6 Tonnen CO2. Ein Festmeter bzw. ein Kubikmeter Holz hat rund 1 Tonne CO2 gespeichert.
Verwendet man dieses als Bauholz so bleibt das CO2 Jahre lang gebunden.