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Willkommen liebe Gäste!

Ganz gleich, ob Sie als Tagesgast, als Urlauber, zum Arbeiten oder einfach nur zum Einkaufen oder für andere Aktivitäten in unsere Stadt kommen, verweilen Sie gerne ein wenig länger. In der Innenstadt finden Sie neben historischen Gebäuden attraktive Geschäfte sowie einladende Cafés und Restaurants. Das  vielfältige  kulturelle Angebot und  zahlreiche engagierte Bürger machen Lust auf einen Aufenthalt in Bad Oldesloe. Die  grüne Hügellandschaft mit  Wander- und Wasserwegen sowie das Naturschutzgebiet „Brenner Moor“ laden zum aktiven Erkunden ein.

#01 Brenner Moor

Feuchtgebiete

Das 24 Hektar große Brenner Moor nordwestlich von Bad Oldesloe ist die größte binnenländische Salzstelle Schleswig-Holsteins. Das Moor ist durch Bohlenwege erschlossen und ein wahrer Schatz für Ornithologen und Naturfans, Archäologen, Kanuten, Pilgerer und schlichtweg Ruhesuchende. Seit dem 20. Oktober 1978 ist das Moor offizielles Naturschutzgebiet. Zurecht, denn die Vielfalt der Flora und Fauna ist fantastisch. Der außergewöhnliche Salzgehalt des Flachmoores zieht Pflanzen an, die sonst nur in Küstennähe zu finden
sind. Es ist Lebensraum für Vogelarten wie Rohrschwirl, Bekassine, Gänsesäger, Löffelente, Kampfläufer, Raubwürger, Zitronenstelze und viele mehr. Na, haben Sie eines der Tiere vor Augen? Falls nicht, wird Ihnen direkt vor Ort geholfen. Seit 2015 führt der erste interaktive Wanderweg Schleswig-Holsteins durch das Moor. Über das Gebiet verteilte Infoschilder und kleine Holzschubladen mit Flyern liefern spannende Informationen - und werfen Fragen auf. Die Antworten gibt es über an Holzpfosten befestigte QR-Codes, die mithilfe eines Smartphones gescannt werden müssen. Doch das Moor kann noch mehr. Es ist Teil der Via Baltica, der nördlichsten Ost-West-Verbindung im deutschen Jakobswegenetz. Und Fundplatz der Überreste einer etwa 5000 Jahre alten Pfahlbauten-Siedlung. Eine Sensation, denn solche Bauten kannte man sonst nur aus dem Süden Deutschlands. Schauen Sie sich um im Moor. Aber: Leise, achtsam und nicht nach
Einbruch der Dämmerung, denn dann gehört das Revier den Wildschweinen.
(Text : Tanja Hiller)