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Hallo liebe Oldesloer*innen, hallo liebe Gäste unserer schönen Stadt!

Vielen Dank, dass Sie alle mithelfen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, indem Sie die Abstandsregeln einhalten und die eine oder die andere Einschränkung im Freizeitbereich hinnehmen. Gemeinsam werden wir diese Krise durchstehen und freuen uns schon jetzt, dass Sie da sind!

#36 Peter-Paul-Kirche

An höchster Stelle

Das Stehaufmännchen Oldesloes. Kriegerische Überfalle, Großbrand, Blitzeinschlag, Baufälligkeit bis zum endgültigen Abriss - immer wieder verschwand das Gotteshaus ganz oder teilweise aus dem Stadtbild, doch ebenso oft holten sich die Oldesloer ihr Wahrzeichen, dessen Ursprünge bis in das Jahr 1150 reichen, zurück. Der spätbarocke Bau, der noch heute auf dem Kirchberg thront, wurde 1763 eingeweiht, zunächst jedoch ohne Turm. 1802 stiftete König Christian VII. einen Dachreiter mit einer kleinen Uhrenglocke, dieser wurde später abgerissen und 1886 durch den heutigen 60 Meter hohen, neuromanisch-neugotischen Turm ersetzt. Die Renovierungsarbeiten des Hamburger Architekten Otto Andersen ab 1960 hinterließen den Innenraum der Kirche stark verändert; unter anderem hatte der hölzerne Barockaltar einer Steinkonstruktion weichen müssen. Zwischen 2005 und 2008 wurde der historische Gesamteindruck - gottlob! -wiederhergestellt, die imposanten Chorfenster des Glasmalers Siegfried Assmann blieben erhalten. Ein weiteres Highlight der Peter-Paul-Kirche ist die 8,59 Meter hohe und zwölf Tonnen schwere Mühleisen-Orgel über der West-Empore. Ihre Anschaffung im Jahre 2006 war nur durch die wunderbare Spendenbereitschaft der Bevölkerung möglich. Stifterbriefe, Tastenpatenschaften, viele weitere Aktionen und vor allem viel Gemeinsinn erbrachten die sensationelle Summe von 400.000 Euro. Der Klang überzeugt - nicht nur im Rahmen der Gottesdienste, sondern bei vielen Konzerten und »Konzertchen«.
(Text : Tanja Hiller)