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Politik und Verwaltung

Die Stadtverordnetenversammlung und die Stadtverwaltung sind für vielfältige Bereiche zuständig, die das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger betreffen. Das Ziel ist, gemeinsam Bad Oldesloe zukunftsfähig zu entwickeln und die Lebensqualität weiterhin zu stärken.

18. September 2018 • PM 175/2018

Der letzte Huelsenbeck – Lesung mit Christian Y. Schmidt

Der ehemalige Titanic-Redakteur Christian Y. Schmidt gastiert am Mittwoch, den 26. September um 19 Uhr im KuB. Originell, kraftvoll und mit zuweilen düsterem Witz – in der Lesung stellt er sein Romandebüt „Der letzte Huelsenbeck“ vor. Das Buch handelt von der Jugend in den angeblich so wilden Siebzigern, dem Scheitern großer Pläne und dem, was dabei herauskommt, wenn man sich selbst betrügt.

Über Christian Y. Schmidts Romandebüt „Der letzte Hueslenbeck“ schrieb Spiegel online schrieb, dass das Buch „zum wunderbar Verschrobensten gehört, was man derzeit zu lesen bekommt. Herausragend lustig in seiner Durchgeknalltheit“. Der Roman erzählt die Geschichte des Journalists und Hobbyornithologes Daniel S., der nach Jahren in Ostasien zurück in Deutschland ist. Eigentlich will er hier nur noch seine Ruhe. Doch bereits das Begräbnis seines Jugendfreundes Viktor endet in einer wüsten Schlägerei. Danach läuft Daniels Leben völlig aus dem Ruder. Eine Frau aus der Vergangenheit taucht auf, an die er sich beim besten Willen nicht erinnert, Menschen werden ausgetauscht oder verschwinden, und überall sieht er versteckte Zeichen, die ihm verraten, dass er am 19. Oktober sterben wird. Kann Daniel diese Rätsel mit Hilfe der „Methode Cooper“ lösen, wie es sein Psychiater, ein fanatischer David-Lynch-Fan, empfiehlt? Oder soll er auf seinen Berliner Dealer hören und mehr „ehrliche Siebziger-Jahre-Drogen“ nehmen? Hilft googeln? Und was hat der ganze Irrsinn mit der Amerikafahrt zu tun, die Daniel 1978 mit seinen Jugendfreunden, den neodadaistischen „Huelsenbecks“, unternahm?

Christian Y. Schmidt war von 1989 bis 1996 Redakteur des Satiremagazins „Titanic“. Seitdem arbeitet er als freier Autor für u. a. FAZ, SZ, taz, Stern, die Zeit und verschiedene Fernsehredaktionen. Er ist Senior Consultant der „Zentralen Intelligenz Agentur“ und war Gesellschafter und Redakteur des Weblogs „Riesenmaschine“, dem 2006 der Grimme online-Preis verliehen wurde. 1998 erschien seine kritische Joschka Fischer-Biografie „Wir sind die Wahnsinnigen“. 2003 zog er nach Singapur, 2005 nach China. 2008 erschien dann das viel beachtete Reisebuch „Allein unter 1,3 Milliarden“ und 2009 der China-Crashkurs „Bliefe von dlüben“.