Politik und Verwaltung
Die Stadtverordnetenversammlung und die Stadtverwaltung sind für vielfältige Bereiche zuständig, die das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger betreffen. Das Ziel ist, gemeinsam Bad Oldesloe zukunftsfähig zu entwickeln und die Lebensqualität weiterhin zu stärken.
Klimaschutzkonzept
Das Klima verändert sich. Warme Winter, heftige Niederschläge, orkanartige Winde sind erste Anzeichen des sich verändernden Klimas. Verantwortlich dafür ist die Erderwärmung infolge der Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 (Kohlendioxid), sog. Treibhauseffekt.
Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern will die Europäische Union die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 30 % verringern, die Bundesregierung sogar um 40 %. Auf Grundlage dieser Ziele hat die Bundesregierung ein umfangreiches Förderpaket für Kommunen geschnürt, damit diese Klimaschutzkonzepte für ihr Gemeindegebiet entwickeln können.
Klimaschutzkonzept: Erstellung eines integrierten Vorreiterkonzepts für die Stadt Bad Oldesloe
Seit April 2025 erarbeitet die Stadt Bad Oldesloe ein integriertes Vorreiterkonzept. Dieses Konzept ist die Fortschreibung des 2011 veröffentlichen Klimaschutzkonzepts.
Das Vorreiterkonzept als Fortschreibung des alten Klimaschutzkonzepts umfasst folgende Aspekte:
- Ist-Analyse sowie Energie- und Treibhausgasbilanz nach dem endenergiebasierten Territorialprinzip für den stationären Energieverbrauchsbereich und für den Sektor Mobilität für Kommunen (z. B. BISKO-Standard, GPC-Standard) bzw. nach dem endenergiebasierten Verursacherprinzip für nichtkommunale Antragsteller sowie Indikatorenvergleich mit Bundesdurchschnittsdaten
- Potenzialanalyse und Szenarien (Referenzszenario und Klimaschutz-Vorreiterszenario) mit dem Ziel Klimaneutrale Kommune bis 2040
- THG-Minderungsziele für die kommenden 15 Jahre und mit dem Zeithorizont bis 2040 sowie spezifische, zielkonforme Handlungsstrategien und priorisierte Handlungsfelder
- Akteursbeteiligung - Beteiligung sämtlicher betroffener Verwaltungseinheiten und aller weiteren relevanten Akteure an der Erarbeitung eines Zieles und der Strategien und der umzusetzenden Maßnahmen
- Maßnahmenkatalog mit allen Informationen gemäß vorgegebenem Maßnahmenblatt; mit den erarbeiteten Maßnahmen muss die avisierte Treibhausgasneutralität der Organisation erreicht werden können
- Potenzialanalyse, Handlungsstrategie und Maßnahmen „klimaneutrale Kommunalverwaltung“ bis spätestens 2035
- Verstetigungsstrategie inklusive Organisationsstrukturen und Verantwortlichkeiten/Zuständigkeiten
- Controlling-Konzept für Top-down- und Bottom-up-Verfolgung der Zielerreichung inklusive Indikatoren und Rahmenbedingungen für Datenerfassung und -auswertung
- Kommunikationsstrategie für die konsens- und unterstützungsorientierte Zusammenarbeit mit allen Zielgruppen
Förderkennzeichen: 67K26438
Laufzeit des Vorhabens: 1. April 2025 bis 31. März 2026 (Bewilligungszeitraum)
Die Klimaschutzkonzepte wurden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. lhre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vie !fait ist Garant für gute ldeen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Kontakt:
Klimaschutzmanager
Bauen und Umwelt – Fachbereich IV
Markt 5
23843 Bad Oldesloe
- Telefon: 04531 504-386
- Fax: 04531 504-900
- Internet: Webseite
- E-Mail: klimaschutz@badoldesloe.de
Integriertes Klimaschutzkonzept
Förderkennzeichen: FKS 03KS0361
Das Klima verändert sich. Warme Winter, heftige Niederschläge, orkanartige Winde sind erste Anzeichen des sich verändernden Klimas. Verantwortlich dafür ist die Erderwärmung infolge der Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 (Kohlendioxid), sog. Treibhauseffekt.
Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern will die Europäische Union die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 30 % verringern, die Bundesregierung sogar um 40 %. Auf Grundlage dieser Ziele hat die Bundesregierung ein umfangreiches Förderpaket für Kommunen geschnürt, damit diese ein Klimaschutzkonzept für ihr Gemeindegebiet entwickeln können.
Die Stadt Bad Oldesloe hat daher mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, für Ihr Gemeindegebiet ein Klimaschutzkonzept entwickeln lassen.
Das Klimaschutzkonzept setzt sich folgende Ziele:
- Energie einsparen
- Energie effizienter nutzen
- den Anteil erneuerbarer Energien ausbauen
2011 wurde das Integrierte Klimaschutzkonzept für die Stadt Bad Oldesloe fertiggestellt, mit dem Ziel Möglichkeiten zum Klimaschutz durch die Stadt aufzuzeigen.
Die Energieverbrauchswerte der vier Sektoren Wohnen, Gewerbe, städtischen Liegenschaften sowie Energieerzeugung wurden dargestellt und ihre Anteile am gesamten CO2-Ausstoß berechnet.
Die ermittelten Einsparpotentiale in allen Bereichen können durch Energieeinsparung, klimafreundliches Nutzerverhalten und den Einsatz energieeffizienter Geräte und Anlagen ausgeschöpft werden. Darüber hinaus sollen im Bereich der Energieerzeugung verstärkt Erneuerbare Energien zum Einsatz kommen.
Durch eine Bürgerveranstaltung und die Zusammenarbeit mit Akteuren vor Ort wurde ein Klimaschutz-Maßnahmenkatalog mit über 40 Einzelmaßnahmen erstellt. Diese Maßnahmen sollen die Stadt Bad Oldesloe, ihre Bürgerinnen und Bürger als auch das Gewerbe dabei unterstützen die angestrebten Klimaschutzziele zu erreichen.
Download
- Klimaschutzkonzept 4.6 MB
- Konzeptentwicklung 405 kB
Klimaschutz-Teilkonzept „Klimafreundliche Abwasserbehandlung“
Die zentrale Kläranlage in Bad Oldesloe wurde ab dem Jahr 1958 errichtet und seit dem in mehreren Abschnitten ausgebaut. In den Jahren 1989 bis 1996 wurde die Kläranlage auf den heutigen Ausbaustand erweitert.
Der Energiebedarf der Kläranlage, an die unter anderem das zentrale Stadtgebiet Bad Oldesloe und diverse Ortsteile angeschlossen sind, soll verringert werden. Daher wurde im Rahmen des Klimaschutz-Teilkonzeptes „Klimafreundliche Abwasserbehandlung“ eine Studie zur Energieoptimierung der Kläranlage Bad Oldesloe erstellt.
Ziel des Konzeptes ist eine deutliche Reduzierung des Bedarfes der Kläranlage an elektrischer Energie und somit eine Verringerung der klimaschädlichen CO2-Emmisionnen.
Das Teilkonzept wird gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative (Förderkennzeichen: 03KS3232). Mit dieser Initiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) seit 2008 bundesweit zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.
Seit Anfang 2011 sind sogenannte Klimaschutz-Teilkonzepte in die Förderung mit aufgenommen. Im Rahmen dieser Teilkonzepte können verschiedene kommunale Schwerpunkte bezüglich ihres Potenzials zur Reduzierung der CO2-Emission untersucht werden.
Das Teilkonzept „Klimafreundliche Abwasserbehandlung“ für die Kläranlage Bad Oldesloe soll als Entscheidungsgrundlage und strategisches Planungsinstrument dienen, mit denen die Treibhausgasemissionen, durch Senkung des Energieverbrauchs der Kläranlage, dauerhaft reduziert werden können.
Auf Basis der Energiestudie wurde ein Maßnahmenkatalog herausgearbeitet, welcher unter anderem folgende Punkte enthält:
- Energieeinspar- und Effizienzmaßnahmen
- Betriebsoptimierung der Kläranlage
- Potenzialanalyse von klimaschonender Energieerzeugung
- Priorisierung sowie Darstellung der Wirtschaftlichkeit der Einzelmaßnahmen
Die Ausarbeitung erfolgte durch die PFI Planungsgemeinschaft in Hamburg in enger Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bad Oldesloe.
Zusammenfassung der Ergebnisse
Ansprechpartner:
Stadtwerke Bad OldesloeJügen Fahl
Tel.: 04531 162-400
Fax: 04531 67373