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Politik und Verwaltung

Die Stadtverordnetenversammlung und die Stadtverwaltung sind für vielfältige Bereiche zuständig, die das tägliche Leben der Bürger*innen betreffen. Das Ziel ist, gemeinsam Bad Oldesloe zukunftsfähig zu entwickeln und die Lebensqualität weiterhin zu stärken.

Coronavirus: Aktuelle Informationen

Halten Sie Abstand! Schützen Sie sich und Ihre Mitbürger*innen!

Wir müssen alles dafür tun, eine unkontrollierte Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) zu verhindern damit unser Gesundheitssystem leistungsfähig bleibt. Das Coronavirus lässt sich nur eindämmen, wenn wir Abstand halten. Durch einfache Maßnahmen lässt sich das Ansteckungsrisiko deutlich senken. Bitte halten Sie 1,5 Meter Abstand, waschen Sie regelmäßig und gründlich die Hände, denken Sie an die Nies- und Hustenetiketten und beachten Sie die „Maskenpflicht“.
Bitte nehmen Sie die Situation ernst und bleiben Sie gesund!

Zuständige Gesundheitsbehörde

Die Stadt Bad Oldesloe verweist bezüglich des Themas „Corona“ grundsätzlich auf die Website des Kreises Stormarn, als zuständige Gesundheitsbehörde: https://www.kreis-stormarn.de/kreis/fachbereiche/soziales-und-gesundheit/gesundheit/coronavirus.html

Bürgertelefon

Für Fragen der Bürger*innen rund um das Coronavirus hat der Kreis Stormarn ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist unter der Telefonnummer 04531 160-1160 erreichbar. (Montag–Donnerstag: 9–15 Uhr und Freitag: 9–12 Uhr)

Hilfe-Hotline für Oldesloer Bürger*innen

Da insbesondere bei den Risikogruppen nicht jeder über einen Internetzugang verfügt, hat die Stadtverwaltung eine Hilfe-Hotline für beispielsweise Einkaufshilfe oder Medikamentenversorgung eingerichtet.
Die Hilfe-Hotline ist montags bis freitags von 10–14 Uhr unter der Nummer 04531 504-502 erreichbar.

Stand: 12. Januar 2022

Neue Corona-Regeln beschlossen

Mit einer strengeren Corona-Bekämpfungsverordnung reagiert die Landesregierung auf die hohen Infektionszahlen. Die neuen Regeln gelten ab Mittwoch, den 12. Januar 2022.

Corona hat den echten Norden fest im Griff: Seit dem ersten Nachweis der hochansteckenden Omikron-Variante im Dezember vergangenen Jahres ist die Zahl der Neuinfektionen in ganz Schleswig-Holstein stark gestiegen. In elf Kreisen und kreisfreien Städten liegt die 7-Tage-Inzidenz bei über 500, in Lübeck sogar bei 1.071.

Angesichts dieser Entwicklung hat die Landesregierung wie bereits angekündigt eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen, die am 12. Januar in Kraft tritt. Erst Anfang der Woche hatte der Landtag die epidemische Lage für Schleswig-Holstein festgestellt und damit weitere Anpassungen der Corona-Regeln ermöglicht.

Mit der neuen Verordnung setzt die Landesregierung auch die Beschlüsse des jüngsten Bund-Länder-Gipfels um, darunter eine Ausweitung der 2G-Plus-Regelung. Diese gilt künftig bei medizinisch nicht notwendigen, körpernahen Dienstleistungen, bei denen keine Maske getragen werden kann, etwa in Kosmetikstudios. Bei Friseurdienstleistungen gilt allerdings weiterhin 3G. Auch beim Sport in Innenräumen, in Saunen, Dampfbädern und Whirlpools sowie in der Gastronomie müssen Gäste künftig zusätzlich zum Impf- oder Genesenennachweis ein negatives Testergebnis vorlegen, sofern sie nicht bereits ihre Auffrischungsimpfung („Booster“) erhalten haben. Auch Kinder bis zur Einschulung sowie Minderjährige, die regelmäßig im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzepts in der Schule getestet werden sind von der 2G-Plus-Regel ausgenommen. Die Ausnahmen von der Testpflicht gelten nicht für den Besuch in Krankenhäusern sowie Einrichtungen der Pflege oder Eingliederungshilfe.

Zusätzlich dazu werden ab Mittwoch, den 12. Januar 2022 alle Diskotheken im Land geschlossen, auch Tanzveranstaltungen werden untersagt. In der Gastronomie gilt außerdem eine Sperrstunde zwischen 23 und 5 Uhr. Darüber hinaus gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen (höchstens zehn Personen mit Ausnahmen von Kindern unter 14 Jahren) bei privaten Veranstaltungen in Gaststätten.

Weitere Einschränkungen gelten für Sitzveranstaltungen mit passivem Publikum in Innenräumen, etwa Theatervorführungen. Hier dürfen künftig höchstens 500 Personen teilnehmen. Bei allen anderen Veranstaltungen gilt eine Personenbegrenzung von 50 Teilnehmenden in Innenräumen und 100 in Außenbereichen. Dieselben Obergrenzen gelten für Sportlerinnen und Sportlern bei Wettbewerben.

Bei sämtlichen Veranstaltungen in Innenräumen gilt ab Mittwoch, den 12. Januar 2022 wieder die Maskenpflicht – das Tragen von FFP2-Masken wird empfohlen. Auch im Einzelhandel und in Dienstleistungsbetrieben mit Ladenlokalen müssen Beschäftigte dauerhaft eine Maske tragen, unabhängig von physischen Barrieren wie Plexiglasscheiben.

Für Chöre gilt in Innenräumen: Mund-Nasen-Bedeckungen sind auch beim Singen zu tragen. Das Spielen von Blasinstrumenten ist angesichts der erhöhten Infektionsgefahr nicht zulässig (beruflich Tätige oder Prüflinge sind beim Singen von der Mund-Nasen-Bedeckungs-Pflicht und dem Verbot, Blasinstrumente zu spielen, ausgenommen).

Ab Montag, den 17. Januar 2022 müssen sich geimpfte und genesene Beschäftigte in Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe sowie von ambulanten Pflegediensten dreimal wöchentlich testen. Für nicht geimpfte oder genesene Mitarbeitende gilt weiterhin eine tägliche Testpflicht.

Auch in Kindertagesstätten gilt dann eine dreimal wöchentliche Testpflicht für geimpfte oder genesene Beschäftigte. Geboosterte Mitarbeitende sind hiervon jedoch anders als in den vorgenannten Bereichen ausgenommen.

Die Stadt Bad Oldesloe verweist bezüglich des Themas „Corona“ grundsätzlich auf die Website des Kreises Stormarn, als zuständige Gesundheitsbehörde und die zentralen Veröffentlichungen des Landes Schleswig-Holstein, des Bundes sowie die Informationen des Robert-Koch-Instituts.

Kreis Stormarn

https://www.kreis-stormarn.de/kreis/fachbereiche/soziales-und-gesundheit/gesundheit/coronavirus.html

Land Schleswig-Holstein

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Allgemeines/allgemeines_node.html

Bundesregierung

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus

Robert-Koch-Institut

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Der Kreis Stormarn, als zuständige Gesundheitsbehörde, veröffentlicht regelmäßig die aktuellen Zahlen aus dem Kreisgebiet. Zusätzlich berichtet der Kreis Stormarn jeweils mittwochs auch über die Zahl der aktuell Infizierten in den Stormarner Ämtern, Städten und (hauptamtlich verwalteten) Gemeinden. Unmittelbare Rückschlüsse auf den Inzidenzwert oder das allgemeine Infektionsgeschehen in einer Stadt oder Gemeinde lassen sich aus diesen Werten nicht ableiten.

https://www.kreis-stormarn.de/aktuelles/pressemeldungen/2021/zahl-der-bestaetigten-corona-faelle-in-stormarn.html

Stand: 12. Januar 2022

Allgemeine Empfehlungen zur Hygiene

Die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen wird empfohlen.

In Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen.

Kontaktbeschränkungen

Bei Ansammlungen und Zusammenkünften zu privaten Zwecken ist die Zahl der Personen ab 14 Jahren auf zehn begrenzt, außer wenn alle Teilnehmenden einem Haushalt angehören.

Bei der Teilnahme von einer nicht geimpften Person gilt als weitere Kontaktbeschränkung, dass neben den Angehörigen eines gemeinsamen Haushalts höchstens zwei weitere Personen aus einem weiteren gemeinsamen Haushalt teilnehmen dürfen.

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Maskenpflicht)

Soweit das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben ist, sind Mund und Nase mit einer medizinischen oder vergleichbaren Maske oder mit einer Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94 zu bedecken. Diese Regel gilt nicht

  1. für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  2. für Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies unter Vorlage eines ärztlichen oder psychotherapeutischen Attestes glaubhaft machen können,
  3. für Gebärdensprachdolmetscher*innen, Kommunikationshelfer*innen, die für Personen mit Hörbehinderung tätig sind und ein das ganze Gesicht abdeckendes Visier verwenden,
  4. bei der Nahrungsaufnahme und beim Rauchen, sofern dies jeweils nur an festen Sitzplätzen oder an Stehplätzen mit Tischen erfolgt, und
  5. im Rahmen gerichtlicher Verhandlungen und Anhörungen.

Die Maskenpflicht besteht nach den Regelungen der geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung an folgenden Orten:

  • Bei zugelassenen Veranstaltungen und Versammlungen innerhalb geschlossener Räume haben alle Teilnehmer*innen jederzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen; ausgenommen ist die jeweils vortragende Person.
  • Beim gemeinsamen Singen innerhalb geschlossener Räume ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Bei Versammlungen außerhalb geschlossener Räume mit mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Teilnehmer*innen haben diese eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen; ausgenommen ist die jeweils vortragende Person.
  • Innerhalb von Gaststätten haben alle Personen, die sich nicht als Bewirtungsgäste an ihrem festen Sitz- oder Stehplatz befinden, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In den Bereichen, in denen regelmäßiger Gästekontakt stattfindet, haben auch die Gastwirte und die dort Beschäftigten eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • In Einzelhandelsgeschäften haben alle Personen während der Öffnungszeiten in Bereichen mit Publikumsverkehr jederzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • In Ladenlokalen von Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben in Bereichen mit Publikumsverkehr und bei Dienstleistungen mit Körperkontakt haben alle Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit dies mit der Art der Dienstleistung vereinbar ist.
  • Innerhalb geschlossener Räume von Freizeit- und Kultureinrichtungen haben Besucher*innen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen; dies gilt nicht während der Nutzung einer Sonnenbank.
  • Bei rituellen Veranstaltungen der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, bei Bestattungen sowie bei Trauerfeiern auf Friedhöfen und in Bestattungsunternehmen innerhalb geschlossener Räume haben Teilnehmer*innen jederzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen; ausgenommen ist die jeweils vortragende Person. Bei Veranstaltungen außerhalb geschlossener Räume mit mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Personen haben ebenfalls alle Teilnehmer*innen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen; ausgenommen ist auch hier die jeweils vortragende Person.
  • Die angestellten Personen sowie alle externen Personen haben in voll- und teilstationären Einrichtungen der Pflege innerhalb geschlossener Räume eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese Regelung gilt auch für Einrichtungen der Eingliederungshilfe und der Gefährdetenhilfe sowie Frühförderstellen.
  • Bei Angeboten und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und der Jugendarbeit sowie bei Kursen für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit innerhalb geschlossener Räume haben alle Teilnehmer*innen jederzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen; ausgenommen ist die jeweils vortragende Person.
  • In Innenbereichen von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen haben alle Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Der v. g. Satz gilt nicht für Kinder vor der Einschulung. Der erste Satz gilt auch nicht für Betreuungskräfte, soweit dies aus pädagogischen Gründen situationsabhängig erforderlich ist.
  • In Beherbergungsbetrieben müssen in Bereichen mit Publikumsverkehr innerhalb geschlossener Räume alle Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • An Haltestellen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs ist von allen Anwesenden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Rauchen in abgegrenzten Raucherbereichen ist zulässig.
  • Bei der Nutzung des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs einschließlich Taxen, Schulbussen oder vergleichbarer Transportangebote sowie bei Flugreisen haben Kund*innen innerhalb geschlossener Räume eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (gemäß § 28 b Absatz 5 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)).

Sport

Für die Ausübung von Sport, ausgenommen organisierte Wettkämpfe bzw. Wettbewerbe, außerhalb geschlossener Räume gelten soweit weiterhin keine weiteren Einschränkungen. Für die Sportausübung innerhalb geschlossener Räume gilt nunmehr die 2G-Plus-Regel.
Die Allgemeinen Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr, bei Veranstaltungen und Versammlungen aus § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung sind auch für den „Sport“ zu beachten und umzusetzen. Außerdem sind für die Sportausübung bzw. zum Thema „Sport“ die Regelungen in § 11 der Corona-Bekämpfungsverordnung zu beachten und umzusetzen. (Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2022/220111_Corona-BekaempfungsVO.html)

Veranstaltungen

Die Allgemeinen Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr, bei Veranstaltungen und Versammlungen aus § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung sind zu beachten und umzusetzen.

Des Weiteren gelten die folgenden Regelungen aus den §§ 4 + 5 der Corona-Bekämpfungsverordnung (Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2022/220111_Corona-BekaempfungsVO.html):

Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat jeweils nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 der Corona-Bekämpfungsverordnung ein Hygienekonzept für die jeweilige Veranstaltung zu erstellen.

Veranstaltungen mit mehr als 50 zeitgleich anwesenden Gästen innerhalb geschlossener Räume und mehr als 100 außerhalb geschlossener Räume sind unzulässig.

Abweichend von dem v. g. Satz gilt eine Obergrenze von 500 zeitgleich anwesenden Gästen für Veranstaltungen, bei denen sie sich überwiegend passiv verhalten und feste Sitzplätze haben, die sie höchstens kurzzeitig verlassen, wie Konzerte, Vorträge, Lesungen, Theater- und Kinovorstellungen.

Bei Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume dürfen nur folgende Personen als Teilnehmer*innen eingelassen werden:

  1. Personen, die geimpft oder genesen sind,
  2. Kinder bis zur Einschulung,
  3. Minderjährige, die getestet sind oder die anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden,
  4. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und getestet sind.

Bei Veranstaltungen außerhalb geschlossener Räume mit mehr als 100 zeitgleich anwesenden Gästen und bei Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume haben alle Teilnehmer*innen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen; ausgenommen ist die jeweils vortragende Person.

Beim Singen innerhalb geschlossener Räume ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Der Gebrauch von Blasinstrumenten innerhalb geschlossener Räume ist unzulässig. Die beiden v.g. Sätze gelten nicht, wenn es sich um berufliche Tätigkeiten oder Prüfungen handelt.

Private Veranstaltungen

Für Veranstaltungen zu privaten Zwecken, wie private Feste und Feierlichkeiten, gelten die Regelungen zu den Kontaktbeschränkungen (siehe oben).

Tanzveranstaltungen

Die Durchführung von Tanzveranstaltungen innerhalb geschlossener Räume ist nunmehr unzulässig.

Freizeit- und Kultureinrichtungen

Die Allgemeinen Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr, bei Veranstaltungen und Versammlungen aus § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung sind zu beachten und umzusetzen.

Des Weiteren gelten die folgenden Regelungen aus den §§ 4 + 10 der Corona-Bekämpfungsverordnung (Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2022/220111_Corona-BekaempfungsVO.html):

Die Betreiberin oder der Betreiber von Freizeit- und Kultureinrichtungen hat nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 der Corona-Bekämpfungsverordnung ein Hygienekonzept zu erstellen.

Innerhalb geschlossener Räume haben Besucher*innen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen; dies gilt nicht während der Nutzung einer Sonnenbank.

Innerhalb geschlossener Räume dürfen nur folgende Personen in die Einrichtung als Besucher*innen eingelassen werden:

  1. Personen, die geimpft oder genesen sind,
  2. Kinder bis zur Einschulung,
  3. Minderjährige, die getestet sind oder anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden,
  4. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und getestet sind.

Abweichend von den v. g. Regeln dürfen auch Personen eingelassen werden, die getestet sind,

  1. wenn ihr Zutritt aus beruflichen, dienstlichen oder geschäftlichen Gründen erforderlich ist,
  2. in Bibliotheken und Archiven.

Schulen und Hochschulen

Für die Schulen gilt die Schulen-Coronaverordnung.

Für die Hochschulen gilt die Hochschulen-Coronaverordnung.
https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/_documents/teaser_erlasse.html

Außerschulische Bildungsangebote

Es gelten die §§ 3 + 5 + 12 a der geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung (Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2022/220111_Corona-BekaempfungsVO.html)

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, Bestattungen

Es gelten die §§ 3 + 13 der geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung (Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2022/220111_Corona-BekaempfungsVO.html)

Kinder- und Jugendhilfe, Jugendarbeit

Es gelten die §§ 3 + 5 + 16 der geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung (Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2022/220111_Corona-BekaempfungsVO.html)

Kindertagesstätten

Es gelten die §§ 3 + 16  a der geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung (Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2021/211223_LF_Corona-BekaempfungsVO.html)

Stand: 12. Januar 2022

Allgemeine Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr (= Gewerbebetriebe)

Beim Betrieb von Einrichtungen mit Publikumsverkehr (= Gewerbebetriebe) gelten die nachfolgenden Anforderungen. Arbeitsschutzrechtliche Vorgaben bleiben unberührt.
Die jeweils aktuellen Empfehlungen und Hinweise der zuständigen öffentlichen Stellen zur Vermeidung der Übertragung des Coronavirus sollen beachtet werden. Die Betreiber*innen haben die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung folgender Hygienestandards zu gewährleisten:

  1. enge Begegnungen von Besucher*innen werden reduziert;
  2. Besucher*innen sowie Beschäftigte halten die allgemeinen Regeln zur Husten- und Niesetikette ein;
  3. in geschlossenen Räumen bestehen für Besucher*innen Möglichkeiten zum Waschen oder Desinfizieren der Hände;
  4. Oberflächen, die häufig von Besucher*innen berührt werden, sowie Sanitäranlagen werden regelmäßig gereinigt;
  5. Innenräume werden regelmäßig gelüftet.

An allen Eingängen ist durch deutlich sichtbare Aushänge in verständlicher Form hinzuweisen

  1. auf die v. g. Hygienestandards (Nr. 1–5) und weitere nach der Corona-Bekämpfungsverordnung im Einzelfall anwendbaren Hygienestandards;
  2. darauf, dass Zuwiderhandlungen zum Verweis aus der Einrichtung führen können;
  3. auf sich aus der Corona-Bekämpfungsverordnung für die Einrichtung ergebende Zugangsvoraussetzungen, insbesondere Anforderungen an den Impf- oder Genesenenstatus;
  4. auf Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Dabei ist jeweils ein QR-Code für die Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts bereitzustellen.

Sanitäre Anlagen

Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Händehygiene vorhanden sind.
Für andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen und für Sammelumkleiden ist ein Hygienekonzept nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 der Corona-Bekämpfungsverordnung (siehe: Besondere Anforderungen an die Hygiene) zu erstellen.

Saunen, Dampfbäder, Whirlpools etc.

Für Saunen, Dampfbäder, Whirlpools und ähnliche Einrichtungen gelten folgende Anforderungen:

  1. es finden die Zugangsregelungen aus § 11 Absatz 2 a Nummer 1 bis 4 der Corona-Bekämpfungsverordnung entsprechende Anwendung und
  2. es ist nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 der Corona-Bekämpfungsverordnung ein Hygienekonzept zu erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der jeweiligen Einrichtung berücksichtigt.

(Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2022/220111_Corona-BekaempfungsVO.html)

Besondere Anforderungen an die Hygiene

Soweit nach der Corona-Bekämpfungsverordnung ein Hygienekonzept zu erstellen ist, hat die oder der Verpflichtete dabei nach den konkreten Umständen des Einzelfalls die Anforderungen des Infektionsschutzes zu berücksichtigen. Im Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen für folgende Aspekte vorzusehen:

  1. die Regelung von Besucherströmen;
  2. die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucher*innen berührt werden;
  3. die regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen;
  4. die regelmäßige Lüftung von Innenräumen, möglichst mittels Zufuhr von Frischluft.

Das Hygienekonzept kann im Rahmen des Hausrechts Beschränkungen der Besucherzahl im Hinblick auf die vorhandene Kapazität vorsehen. Die oder der Verpflichtete hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung des Hygienekonzepts zu gewährleisten. Auf Verlangen der zuständigen Behörde hat die oder der Verpflichtete das Hygienekonzept vorzulegen und über die Umsetzung Auskunft zu erteilen. Darüber hinaus gehende Pflichten zur Aufstellung von Hygieneplänen nach dem Infektionsschutzgesetz bleiben unberührt.

Erhebung von Kontaktdaten

Soweit nach der Corona-Bekämpfungsverordnung Kontaktdaten erhoben werden, sind Erhebungsdatum und -uhrzeit, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zu erheben und für einen Zeitraum von vier Wochen aufzubewahren. Es gelten die Anforderungen aus § 28 a Absatz 4 des Infektionsschutzgesetzes. Die oder der zur Datenerhebung Verpflichtete hat Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen. Soweit gegenüber der oder dem zur Erhebung Verpflichteten Kontaktdaten angegeben werden, müssen sie wahrheitsgemäß sein; bei dienstlichen Tätigkeiten genügen die dienstlichen Kontaktdaten. Die Verpflichtungen aus Satz 1 entfallen, wenn die Nutzung einer Anwendungssoftware zur Verfügung gestellt wird, mittels derer Kontaktdaten sowie Erhebungsdatum und -uhrzeit sowie Aufenthaltsdauer erfasst werden können; die Software muss für einen Zeitraum von vier Wochen eine Übermittlung an das zuständige Gesundheitsamt ermöglichen.

Geltung von Impf-, Genesenen- oder Testnachweisen

Ein Impf-, Genesenen- oder ein Testnachweis von Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, gilt nur dann, wenn die Identität der nachweisenden Person mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises überprüft worden oder sie persönlich bekannt ist.

Vorgaben zur 2G/2G-Plus bzw. 3G-Regelung

Soweit die Erbringung von Leistungen nach der Corona-Bekämpfungsverordnung davon abhängt, dass die Leistungsempfängerin oder der Leistungsempfänger eine geimpfte, genesene oder getestete Person ist, über einen Testnachweis verfügt oder eine Auffrischungsimpfung erhalten hat,

  1. hat die Leistungserbringerin oder der Leistungserbringer Impf-, Genesenen- und Testnachweise und Nachweise der Auffrischungsimpfung wie folgt zu prüfen:
    a) die Identität der nachweisenden Person mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises, wenn die Person das 16. Lebensjahr vollendet hat und nicht persönlich bekannt ist;
    b) die Gültigkeit eines verwendeten QR-Codes mittels der CovPass Check-App des Robert Koch-Instituts;
  2. dürfen die Leistungen nur von solchen Personen entgegen genommen werden.

Eine Leistung in diesem Sinne ist auch der Zutritt zu einer Veranstaltung. Personen, denen auf Grund einer anerkannten schwerwiegenden körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung die Durchführung eines Tests nicht möglich ist und für die aus diesem Grund das jeweilige Testerfordernis eine unzumutbare Härte bedeutet, müssen nicht getestet werden.

Hier ist zusätzlich der § 2 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) zu beachten. (Link: https://www.gesetze-im-internet.de/schausnahmv/__2.html)

Gaststätten

Die Allgemeinen Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr, bei Veranstaltungen und Versammlungen aus § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung sind zu beachten und umzusetzen.

Für den Betrieb von Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes, gelten folgende zusätzliche Anforderungen:

  1. die Betreiberin oder der Betreiber erstellt nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 der Corona-Bekämpfungsverordnung ein Hygienekonzept (siehe: Besondere Anforderungen an die Hygiene);
  2. innerhalb geschlossener Räume dürfen nur folgende Personen bewirtet werden:
    a) Personen, die geimpft oder genesen sind und zusätzlich getestet sind; eine zusätzliche Testung ist nicht erforderlich, wenn nach der vollständigen Schutzimpfung eine Auffrischungsimpfung erfolgt ist,
    b) Kinder bis zur Einschulung,
    c) Minderjährige, die getestet sind oder anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden;
    d) Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und getestet sind;
  3. innerhalb geschlossener Räume mit Publikumsverkehr haben Gäste, die sich nicht als Bewirtungsgäste an ihrem festen Sitzplatz oder Stehplatz mit Tisch befinden, sowie andere Personen, die sich in der Gaststätte aufhalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen,
  4. in Bereichen, in denen regelmäßiger Gästekontakt stattfindet, haben Gastwirte und Beschäftigte eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen,
  5. der Verzehr von Speisen und Getränken darf innerhalb geschlossener Räume nur an festen Sitzplätzen oder an Stehplätzen mit Tischen erfolgen,
  6. Gaststätten mit Ausnahme von Autobahnraststätten und Autohöfen sind für Gäste von 23 Uhr bis 5 Uhr zu schließen; der Verkauf von Speisen und Getränken außer Haus ist zulässig.

Diskotheken

Diskotheken und ähnliche Einrichtungen sind nunmehr zu schließen.

Einzelhandel

Die Allgemeinen Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr, bei Veranstaltungen und Versammlungen aus § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung sind zu beachten und umzusetzen.

Verkaufsstellen des Einzelhandels innerhalb geschlossener Räume dürfen nur von folgenden Kundinnen, Kunden und Begleitpersonen betreten werden:

  1. Personen, die geimpft oder genesen sind,
  2. Kinder bis zur Einschulung,
  3. Minderjährige, die getestet sind oder die anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden;
  4. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und getestet sind.

Die v. g. Regelung gilt nicht für Lebens- und Futtermittelangebote, Wochenmärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Geschäfte für medizinische Hilfsmittel und Produkte, Drogerien, Tankstellen, Poststellen, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Zeitungsverkauf, Buchhandlungen, Bau- und Gartenmärkte, Blumengeschäfte, Tierbedarfsmärkte sowie Lebensmittelausgabestellen (Tafeln). Im Falle von Mischsortimenten sind die überwiegenden Sortimentsteile maßgeblich.

Die Betreiber*innen von Verkaufsstellen des Einzelhandels haben ein Hygienekonzept nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 der Corona-Bekämpfungsverordnung für ihre Verkaufsstelle zu erstellen (siehe: Besondere Anforderungen an die Hygiene).

Sie haben die nach § 3 Absatz 2 Satz 2 Nummer 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung (siehe: Allgemeine Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr (= Gewerbebetriebe)) obligatorischen Möglichkeiten zur Handdesinfektion im Eingangsbereich bereit zu stellen.

Sie sind verpflichtet, die geltenden Betretungsregeln für ihre Verkaufsstelle mehrmals täglich stichprobenartig zu kontrollieren und bei Verstößen durchzusetzen. Datum und Uhrzeit der Kontrollen sowie die jeweils durchführende Person sind unverzüglich zu dokumentieren; die Dokumentation ist vier Wochen lang aufzubewahren und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.

Ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis von Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, gilt nur dann, wenn

  1. die Identität der nachweisenden Person mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises überprüft worden oder sie persönlich bekannt ist und,
  2. soweit der Nachweis mittels QR-Code erfolgt, dieser mit der CovPass Check-App des Robert Koch-Instituts überprüft worden ist.

In Verkaufs- und Warenausgabestellen des Einzelhandels, in abgeschlossenen Verkaufsständen und in überdachten Verkehrsflächen von Einkaufszentren haben alle Personen in Bereichen mit Publikumsverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Betreiberin oder der Betreiber hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung dieser Pflicht zu gewährleisten.

Dienstleistungen und Handwerksbetriebe

Die Allgemeinen Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr, bei Veranstaltungen und Versammlungen aus § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung sind zu beachten und umzusetzen.

Ladenlokale von Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben mit Publikumsverkehr innerhalb geschlossener Räume dürfen nur von folgenden Kundinnen, Kunden und Begleitpersonen betreten werden:

  1. Personen, die geimpft oder genesen sind,
  2. Kinder bis zur Einschulung,
  3. Minderjährige, die getestet sind oder die anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden,
  4. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und getestet sind.

Die v. g. Regelung gilt nicht für Fahrrad-, Kfz- und Mobiltelefonwerkstätten, Banken, Sparkassen, Reinigungen, Waschsalons, Friseurgeschäfte, Optiker- und Hörgerätegeschäfte und Ladenlokale für medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistungen. Im Falle von Mischangeboten sind die überwiegenden Angebotsteile maßgeblich.

Betreiber*innen sind verpflichtet, die Anforderungen zu den v. g. Betretungsregeln mehrmals täglich stichprobenartig zu kontrollieren und bei Verstößen durchzusetzen. Datum und Uhrzeit der Kontrollen sowie die jeweils durchführende Person sind unverzüglich zu dokumentieren; die Dokumentation ist vier Wochen lang aufzubewahren und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.

Ein Impf-, Genesenen- oder ein Testnachweis von Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, gilt nur dann, wenn

  1. die Identität der nachweisenden Person mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises überprüft worden oder sie persönlich bekannt ist und,
  2. soweit der Nachweis mittels QR-Code erfolgt, dieser mit der CovPass Check-App des Robert Koch-Instituts überprüft worden ist.

In Ladenlokalen in Bereichen mit Publikumsverkehr und bei Dienstleistungen mit Körperkontakt haben alle Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit dies mit der Art der Dienstleistung vereinbar ist. Die Betreiberin oder der Betreiber hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung dieser Pflicht zu gewährleisten.

Bei Dienstleistungen mit Körperkontakt müssen Dienstleister*innen geimpft, genesen oder getestet sein.

Dienstleister*innen in ambulanten Pflegediensten, die geimpft oder genesen sind, müssen ab dem 17. Januar 2022 zusätzlich mindestens dreimal wöchentlich getestet sein.

Betreiber*innen, die Dienstleistungen mit Körperkontakt anbieten, haben nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 der Corona-Bekämpfungsverordnung (siehe: Besondere Anforderungen an die Hygiene) ein Hygienekonzept zu erstellen.
Dienstleistungen mit Körperkontakt dürfen nur an folgende Kund*innen erbracht werden:

  1. Personen, die geimpft oder genesen sind; wenn sie keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können oder müssen und nicht nach der vollständigen Schutzimpfung eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, müssen sie zusätzlich getestet sein,
  2. Kinder bis zur Einschulung,
  3. Minderjährige, die getestet sind oder anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden,
  4. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und getestet sind.

Die v. g. Regelung gilt nicht für medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistungen. Friseurdienstleistungen dürfen an Personen erbracht werden, die geimpft, genesen oder getestet sind.

Sport

Die Allgemeinen Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr, bei Veranstaltungen und Versammlungen aus § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung sind zu beachten und umzusetzen.

Außerdem sind für den Betrieb von Sportanlagen die Regelungen in § 11 der Corona-Bekämpfungsverordnung zu beachten und umzusetzen. (Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2022/220111_Corona-BekaempfungsVO.html)

Einrichtungen und Gruppenangebote der Pflege

Es gelten die §§ 3 + 4 + 15 der geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung (Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2022/220111_Corona-BekaempfungsVO.html).

Beherbergungsbetriebe

Die Allgemeinen Anforderungen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr, bei Veranstaltungen und Versammlungen aus § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung sind zu beachten und umzusetzen.

Für Hotels und andere Beherbergungsbetriebe gelten folgende zusätzliche Anforderungen:

  1. die Betreiberin oder der Betreiber erstellt nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 der Corona-Bekämpfungsverordnung ein Hygienekonzept (siehe: Besondere Anforderungen an die Hygiene);
  2. es werden nur folgende Personen beherbergt:
    a) Personen, die geimpft oder genesen sind;
    b) Kinder bis zur Einschulung,
    c) Minderjährige, die getestet sind oder anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden,
    d) Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und getestet sind.
  3. zum Zeitpunkt der Aufnahme müssen Beherbergungsgäste außerdem getestete Personen sein (= 2G-Plus- Regel); dies gilt nicht für Personen, die nach der vollständigen Schutzimpfung eine Auffrischungsimpfung erhalten haben und für Minderjährige;
  4. in Bereichen mit Publikumsverkehr innerhalb geschlossener Räume müssen alle Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Abweichend von den v. g. Regelungen dürfen auch Personen beherbergt werden, die getestet sind und schriftlich bestätigen, dass die Beherbergung ausschließlich aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen oder aus medizinischen oder zwingenden sozialethischen Gründen erforderlich ist.

Personenverkehre

Es gilt der § 18 der geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung (Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2022/220111_Corona-BekaempfungsVO.html)

Zuständige Stelle in Bad Oldesloe:

Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Bürgerservice

Markt 5
23843 Bad Oldesloe


Auf der Website vom Kreis Stormarn, als zuständige Gesundheitsbehörde, finden Sie aktuelle Informationen:

Kreis Stormarn (externer Link)

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In Schleswig-Holstein gibt es verschiedene Wege zur Impfung: In den Arztpraxen, mit Terminbuchung in den Impfstellen und über offene Angebote.

Aktuelle Informationen erhalten Sie auf der Website vom Land Schleswig-Holstein https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Allgemeines/Impfzentren/impfzentren_node.html

Impfstelle Bad Oldesloe

Die Impfstelle Bad Oldesloe befindet sich in der Jugendherberge Bad Oldesloe, Konrad-Adenauer-Ring 2, 23843 Bad Oldesloe.
Die Besuchsregeln und Anreisehinweise für das Impfzentrum finden Sie auf der Website vom Kreis Stormarn:
https://www.kreis-stormarn.de/kreis/fachbereiche/soziales-und-gesundheit/gesundheit/impfstelle-bad-oldesloe.html

Grundsätzlich

Durch den digitalen Impfnachweis wird für Bürger*innen eine zusätzliche und einfache Möglichkeit geschaffen, ihre Impfung zu dokumentieren. Geimpfte müssen jedoch keine Bedenken haben, sofern dieser ihnen noch nicht vorliegt. Denn der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Ausschlaggebend bleibt nach wie vor die Impfdokumentation im Impfpass („gelbes Heft“), die weiterhin durch die impfenden Stellen vorgenommen und nicht durch den digitalen Impfnachweis ersetzt wird.

Der vollständige Impfschutz liegt dann vor, wenn die zugrunde liegende Schutzimpfung mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut zugelassenen Impfstoffen erfolgt ist (https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html?nn=169730&cms_pos=3) und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

Impfnachweis

Es gibt folgende Möglichkeiten, den digitale Impfnachweis als QR-Code auf dem Smartphone zu nutzen:

  1. CovPass-App: https://digitaler-impfnachweis-app.de
  2. Corona-Warn-App: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app
  3. luca App:https://www.luca-app.de/

Ausstellung

Apotheken

Wer bereits geimpft ist, kann sich den Nachweis im Nachhinein bei vielen Apotheke vor Ort ausstellen lassen. Welche Apotheken diesen Service anbieten, kann unter https://www.mein-apothekenmanager.de/ ortsnah gesucht werden.

Praxen

Auch in den Praxen ist eine Ausstellung möglich, sofern die technischen Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

Im Kreis Stormarn gibt es eine Vielzahl von Teststationen.

Die Auflistung finden Sie auf der Website vom Kreis Stormarn:

Die Landesregierung stellt eine digitale Karte mit den Corona-Teststationen im echten Norden zur Verfügung:

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Für Menschen, die aufgrund von Einschränkungen beim Sehen, Hören oder Verstehen auf eine besondere Aufbereitung der derzeitigen Ereignisse angewiesen sind, haben wir hier eine Übersicht von Angeboten zusammengestellt:

Telefon für Menschen mit Behinderung

Für Menschen mit Assistenzbedarf, ihre Angehörigen und Assistent*innen bietet das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf ein Infotelefon an. Ziel ist es, niedrigschwellig zu beraten. Es geht nicht um ärztliche Diagnostik oder Einzelfallberatung. Sprechzeiten: Montag–Freitag, jeweils in der Zeit von 10–14 Uhr, Telefonnummer 040 50777227
https://evangelisches-krankenhaus-alsterdorf.de/

Gehörlosen-Information

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Coronavirus in Gebärdensprache vom NDR.
https://www.ndr.de/fernsehen/Coronavirus-Was-Sie-wissen-muessen,corona426.html

Der NDR biete noch weitere Videos in Gebärdensprache. Themenschwerpunkte: Informationen zum Coronavirus, Kindernachrichten von NDR Info und Serviceangebote.
https://www.ndr.de/fernsehen/service/gebaerdensprache/Videos-in-Gebaerdensprache,gebaerdenvideos101.html

Informationen in Leichter Sprache

Verschiedene Informationen vom NDR in Leichter Sprache. So können viele Menschen auch schwierige Informationen besser verstehen.
https://www.ndr.de/fernsehen/service/leichte_sprache/Corona-Virus-Informationen-in-Leichter-Sprache,coronaleichtesprache100.html

Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache vom Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf
https://www.evangelisches-krankenhaus-alsterdorf.de/2020/03/19/corona-virus-leichte-sprache/

Nicht jeder Betroffene kann auf Familienmitglieder oder Bekannte zurückgreifen. Umso wertvoller ist es, dass Bürger*innen solidarisch älteren oder erkrankten Menschen ihre Hilfe und Unterstützung anbieten.

Bad Oldesloe hält gerade in schwierigen Zeiten zusammen!

Das zeigt die große Anzahl an Engagierten, die sich jetzt für ihre Mitmenschen einsetzen möchten und sich Hilfsangebote überlegen.

WhatsApp Gruppe „Einkaufshilfe“

Iris Hoffmeyer möchte unterstützen und hat eine WhatsApp-Gruppe gegründet um auf diese Weise Senioren und Hilfebedürftigen mit Helfern zusammenzubringen.
Sowohl Freiwillige als auch Personen die Unterstützung benötigen können sich bei Iris Hoffmeyer melden unter Mobil: 0172 7538622

Facebook-Gruppe – Oldesloe hilft sich

In der Gruppe auf Facebook „Oldesloe hilft sich“ vernetzen sich viele Menschen um vor Ort zu unterstützen, sich zu vernetzen und gegenseitig Halt zu geben.
https://www.facebook.com/groups/220177382507464/

Nachbarschaftshilfe-Plattform „www.nebenan.de“ vernetzt Nachbarn in Bad Oldesloe

Mit der neuen Seite nebenan.de/corona bündelt nebenan.de Angebot und Nachfrage von lokaler Nachbarschaftshilfe.
Hilfe-Gesuche können per Telefon und Formular aufgegeben werden. Dazu schaltet die nebenan.de Stiftung die Hotline 0800 866 55 44.
Alle Gesuche werden nach PLZ sortiert ins geschützte Nachbarschaftsnetzwerk unter nebenan.de/corona eingespielt. Adressverifizierte Nachbarn bei nebenan.de können auf Gesuche reagieren und direkt Kontakt aufnehmen.
https://nebenan.de/corona

Seniorenbeirat hat weiterhin ein offenes Ohr

Die offenen Sprechstunden finden im November nicht statt. Die Beiratsmitglieder arbeiten dennoch telefonisch und online weiter und sind unter Telefon 04531 504-181 und per E-Mail an seniorenbeirat-b.o@gmx.de erreichbar.

Treffpunkt Plan B Im Hölk

Die Q8-Koordinatorinnen arbeiten bis auf weiteres im Home Office, sind hier jedoch zu erreichen. Melden Sie sich gerne mit Ihren Anliegen, Bedarfen und Angeboten bei uns, wir unterstützen bei der nachbarschaftlichen Suche nach und Vermittlung von Lösungen. Der Treffpunkt Plan B im Quartier Hölk ist bis auf Weiteres geschlossen, aber unter den u. g. Kontaktdaten erreichbar.
Telefon: 04531 12328, Mobil/WhatsApp: 0170 903 11 93
E-Mail: kontakt@treffpunktplanb.de
https://www.q-acht.net/bad-oldesloe/aktuelles/2020/Corona-Meldung.php
https://treffpunktplanb.de/

SchanZe

Die SchanZe bringt Hilfsangebote und Hilfesuchende zusammen und hat für die Sorgen im Quartier ein offenes Ohr.
Telefon: 04531 8960303, E-Mail: info@schanze-od.de
https://www.facebook.com/SchanZeOldesloe/

Orte des Zuhörens

Auf folgenden Websites veröffentlichen die Kirchengemeinden Gottesdienste oder Predigten zum Nachlesen. Die Gottesdienste können nicht nur live, sondern auch nach der Ausstrahlung angeschaut werden unter:
https://kirche-oldesloe.de/ (Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Oldesloe z. B. online-Gottesdienste)
https://www.sankt-ansverus.de/ (Katholische Pfarrei Sankt Ansverus, Predigt zum Nachlesen)
http://www.efg-oldesloe.de/wordpress/ (Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Bad Oldesloe, Pastor mit YouTube-Kanal

Sie haben eine Ergänzung?

Wir aktualisieren diese Seite regelmäßig – bitte informieren Sie uns per E-Mail, wenn Sie Ergänzungen oder Änderungen vorschlagen möchten.
E-Mail: webmaster@badoldesloe.de

Bitte bleiben Sie gesund!

Die Stadt Bad Oldesloe bittet alle Nutzer und Anbieter der gegenseitigen Unterstützungsangebote, auf die persönliche Sicherheit zu achten sowie persönliche Vorkehrungen zu treffen, um einer möglichen Ansteckung vorzubeugen.

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Allgemeine Informationen erhalten Sie auf der Website vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/III/iii_node.html
sowie auf der Website vom Kreis Stormarn: https://www.kreis-stormarn.de/kreis/fachbereiche/soziales-und-gesundheit/gesundheit/coronavirus.html

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Oldesloe informiert über aktuelle Entscheidungen und Beschlüsse des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein und verweist auf weitere Unterstützungsmaßnahmen:

Schutzschirm der Bundesregierung

Viele Menschen in unterschiedlichen Berufen und Branchen stehen vor einer existenziellen Krise. Sie trifft kleine und mittlere Unternehmen, Konzerne, Soloselbstständige und Freiberufler. Das Bundeswirtschaftsministerium will dabei helfen, den Bedarf an Selbsthilfen zu decken – schnell und unbürokratisch.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Bundesministerium der Finanzen

Schutzschirm der Landesregierung Schleswig-Holstein

Die Landesregierung hat einen umfangreichen Schutzschirm zur Abmilderung wirtschaftlicher Folgen der Corona-Pandemie inklusive zeitnaher und unbürokratischer Hilfen für Freiberufler, Selbständige, Kulturschaffende und Unternehmen gespannt.

Die Regelung soll passgenaue Zuschüsse oder Darlehen umfassen und von der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) abgewickelt werden. Für die Darlehensprogramme arbeiten IB.SH und die Hausbanken Hand in Hand. Der Schutzschirm besteht aus Zuschüssen aus einem Corona-Soforthilfeprogramm, einem Mittelstandssicherungsfonds, weiteren Liquiditätshilfen und Bürgschaften sowie Steuerstundungen.

Land Schleswig-Holstein: zum Thema Wirtschaft

Kurzarbeitergeld

Um Beschäftigte und Unternehmen zu unterstützen wurde der Zugang zum Kurzarbeitergeld vereinfacht. Alle Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie bei der Bundesagentur für Arbeit unter:

www.arbeitsagentur.de/kurzarbeitergeld

Gewerbeanmeldungen

Für die Beantragung der Hilfen wird häufig die Gewerbeanmeldung verlangt. Sollten sie eine Kopie Ihrer Gewebeanmeldung benötigen, bitte wenden Sie sich per E-Mail an das Gewerbeamt der Stadt Bad Oldesloe:

E-Mail: ordnungsamt@badoldesloe.de

Weitere Informationen

IHK Schleswig-Holstein
Handwerkskammer Lübeck
KfW Bank
Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH)

(Diese Auflistung ist sicherlich nicht vollständig, soll aber eine Hilfestellung bieten)