Informationen zur Wärmewende in Bad Oldesloe
Informationen zur Wärmewende in Bad Oldesloe
PDF, 1.7 MBDie Stadtverordnetenversammlung und die Stadtverwaltung sind für vielfältige Bereiche zuständig, die das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger betreffen. Das Ziel ist, gemeinsam Bad Oldesloe zukunftsfähig zu entwickeln und die Lebensqualität weiterhin zu stärken.
In fast allen Anwendungsbereichen gibt es vielfältige und wirtschaftliche Möglichkeiten mit Energie nachhaltig umzugehen. Eine qualifizierte Energieberatung ist ein erster Schritt, um diese Möglichkeiten systematisch und lohnend für den eigenen Geldbeutel auszuloten.
Energieberatung wird von vielen öffentlichen und privaten Einrichtungen angeboten.
Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) Energieagentur, die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e. V., das Schleswig-Holstein Energieeffizienz-Zentrum (SHeff-Z) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sind wichtige Ansprechpartner für die öffentliche Hand sowie Privatpersonen und Unternehmen für alle Fragen rund um Energieeinsparung, Energieeffizienz und Fördermöglichkeiten.
Die IB.SH Energieagentur unterstützt vorrangig die öffentliche Hand in den Bereichen Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien.
Über Energiesparmaßnahmen und -fördermittel können Sie sich telefonisch von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein beraten lassen.
Streben Sie zum Beispiel eine umfassende energetische Modernisierung an, so könnte die Energiespar-»Vor-Ort-Beratung« des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Frage kommen, die beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nachgefragt werden kann.
Extra-Service der Stadt Bad Oldesloe: Als Besitzende selbstbewohnten Eigentums können Sie kostenfrei die Energiekarawane (siehe unten) in Anspruch nehmen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt auch die Beratung von Unternehmen in ihren Bestrebungen Energie einzusparen: https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Energieeffizienz_und_Prozesswaerme/energieeffizienz_und_prozesswaerme_node.html
Weitere Informationen zur Energiepolitik finden Sie auf den Internetseiten des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur.
In fast allen Anwendungsbereichen gibt es vielfältige und wirtschaftliche Möglichkeiten mit Energie sorgsam umzugehen. Eine qualifizierte Energieberatung ist ein erster Schritt, um diese Möglichkeiten systematisch und lohnend für den eigenen Geldbeutel auszuloten.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale ist seit über 40 Jahren verlässlicher Begleiter auf dem Weg in eine energieeffiziente Zukunft. Sie bietet ihre Energieberatung online, telefonisch oder im persönlichen Gespräch an. Die Berater informieren unabhängig und individuell. Hausbesitzer und Mieter können sich über Themen wie energetisches Bauen und Modernisieren, Fördermittel, erneuerbare Energien und Stromsparen informieren. Je nach Bedarf wird zum Beispiel geprüft, ob sich die Strom- oder Heizkosten senken lassen und ob die Heizungsanlage optimal läuft. Verbraucher können auch Angebote von Handwerksfirmen vergleichen lassen.
Wo: Historisches Rathaus, Hagenstraße 17/18, Raum 105
Wann: nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung
Terminvereinbarungen notwendig unter: 0451 72248 (Verbraucherzentrale Beratungsstelle Lübeck)
Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit ist die Beratung für Sie kostenlos.
Mehr Informationen gibt es bei der Verbraucherzentrale:
Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein bietet regelmäßig kostenlose Online-Veranstaltungen und Vorträge zu Themen wie Energie, Umwelt und Klima an.
Jede kWh Strom die nicht tatsächlich benötigt wird, muss nicht erzeugt werden und damit auch nicht bezahlt werden! Der tatsächlich benötigte Strom sollte effizient genutzt werden. Auf vielzähligen Internetseiten finden Sie umfassende Informationen zu Einsparmöglichkeiten.
In diesem Informationsblatt der Stadtwerke finden Sie eine aktuelle Verbraucherinformation zu besonders sparsamen Haushaltsgeräten. Ob nun Kühlschränke, Gefrierschränke, Waschmaschinen oder Spülmaschinen...
Die Internetplattform CO2-Online bietet umfangreiche Informationen rund um das Thema Energiesparen
Informationen zur Wärmewende in Bad Oldesloe
PDF, 1.7 MBDie Stadt Bad Oldesloe hat in 2024 ihren ersten kommunalen Wärme- und Kälteplan beschlossen. Notwendig war diese Planung, um die Stadt und alle Bewohnerinnen und Bewohner langfristig mit klimafreundlicher Wärme versorgen zu können. Hierfür ist ein großer Umbau der Wärmeversorgung insgesamt erforderlich, der planvoll verschiedene Technologien und Wärmequellen kombiniert.
Durch das Klimaschutzgesetz Schleswig-Holstein (EWKG (SH)) § 7 ist die Stadt Bad Oldesloe zur Erstellung verpflichtet. Mit der Ausarbeitung des ersten Plans sind die Vereinigten Stadtwerke GmbH, Ratzeburg in Kooperation mit der greenventory GmbH, Freiburg im Rahmen eines Auftragsverarbeitungsvertrags beauftragt. Die Planung ist ein fortlaufender Prozess, daher sind die Pläne im Abstand von einigen Jahren fortzuschreiben.
Die zur Erstellung der kommunalen Wärme- und Kälteplanung erforderlichen Daten werden auf der Grundlage von § 7 Absatz 11–14 EWKG (SH) erhoben. Energieunternehmen und öffentliche Stellen sind demnach dazu verpflichtet, der Kommune erforderliche, vorhandene Daten zu übermitteln. Dazu gehören zum Beispiel Art, Umfang und Standorte des Energie- und Brennstoffverbrauchs von Gebäuden sowie Strom zu Heizzwecken.
Gewerbe- und Industriebetriebe sowie die öffentliche Hand sind verpflichtet, den Kommunen Angaben über die Höhe ihres Endenergiebedarfs, Art der Energiebedarfsdeckung einschließlich der Anteile von Erneuerbarer Energien und von Kraft-Wärme-Kopplung sowie der anfallenden Abwärme mitzuteilen.
Viele reden vom Klimawandel. Um diesen möglichst zu beschränken, brauchen wir nicht nur „grünen Strom“, sondern vor allem auch „grüne Wärme“. Heizungswärme macht rund 70 % des Energieverbrauchs in Haushalten aus. Da für Wärmeprozesse (und Mobilität) mehr Energie benötigt wird als zur Stromerzeugung, liegt der Anteil der Erneuerbaren am Gesamtverbrauch zurzeit erst bei etwa 17 %. Deshalb hat die Landesregierung im Energiewende- und Klimaschutzgesetz Schleswig-Holstein (EWKG – SH) im Dezember 2021 in § 7 einige Kommunen, u. a. Bad Oldesloe, zur Erstellung einer KWP verpflichtet.
Die KWP ist ein langfristiger Prozess, der mit der Erstellung des ersten Wärmeplans beginnt. Vorrangiges Ziel dieses Wärmeplans ist die Erarbeitung von Maßnahmen, mit denen die Stadt treibhausgasneutral mit Wärme versorgt werden kann. Dabei werden aktuelle Verbräuche in räumlicher Auflösung ermittelt, zukünftige Entwicklungen abgeschätzt, Potenziale für erneuerbare Energien ausgelotet, konkrete Umsetzungsmaßnahmen erarbeitet und zeitlich geordnet.
Ein wichtiger Aspekt ist auch die Wirtschaftlichkeit der jeweiligen technischen Lösung. Da sich der Umbau über viele Jahre erstrecken wird, sind planvolles, koordiniertes Vorgehen und Aktualisierungen unverzichtbar. Mit dem Vorliegen der KWP wird klar sein, wo Häuser individuelle Wärmeversorgung benötigen, wo sich sinnvoll Blöcke mit gemeinsamer Versorgung bilden lassen, wo Wärmenetze eine gute Option sind, welche erneuerbaren Energien lokal Potenziale bieten usw. Die KWP soll damit auch Planungssicherheit für alle beteiligten Wärmenutzer und Wärmeanbieter schaffen.
Abschlussbericht Kommunale Wärmeplanung (Beschlossene Fassung)
PDF, 6.6 MBTransformationsplan Bad Oldesloe – Zusammenfassung der Ergebnisse
PDF, 1.7 MBPräsentation: Öffentliche Info-Veranstaltung Kommunale Wärmeplanung am 21. November 2024
PDF, 946 kBErgebnisse zur kommunalen Wärmeplanung in Bad Oldesloe
PDF, 2.4 MB