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Antwort zu 3.

Nach 1945 wollte man möglichst schnell Nutzholz schaffen, da in den Nachkriegsjahren viele Wälder abgeholzt wurden. Die Pappel gehört zu den schnellwüchsigen Baumarten und wurde daher bevorzugt angepflanzt. Allerdings handelt es sich hier nicht um die in Flussauen heimische Schwarzpappel, sondern um Pappelhybriden, also Pappeln, die aus Kreuzungen entstanden sind. Dabei hat man meistens die Kanadische Schwarzpappel mit der einheimischen Schwarzpappel gekreuzt. Die Pappelhybriden bilden in kurzer Zeit dicke, gerade gewachsene Stämme. Heute braucht man das Pappelholz nicht mehr, aber die Pappeln aus den Anpflanzungen in den 50er Jahren stellen wegen ihrer geringen Standfestigkeit jetzt eine Gefahr an Wanderwegen dar und werden daher gefällt. Leider haben die Pappelhybriden die einheimischen Schwarzpappeln überall verdrängt.

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