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Willkommen liebe Bürger*innen!

Die Stadt Bad Oldesloe ist eine Stadt mit Herz, in der man schnell Anschluss findet. Neben einer abwechslungsreichen Naturlandschaft sind es vor allem die Kultur, Bildung sowie die vielen Freizeitangebote, die wenige Wünsche übrig lassen. Zahlreiche Vereine bringen die Einwohner in Kontakt und sorgen das ganze Jahr über für Leben in der Stadt. Insbesondere zeichnet sich die Stadt durch ein starkes ehrenamtliches Engagement vieler Bürger*innen aus. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Stadtlebens und machen die Stadt lebendig und lebenswert.

Denkmäler in Bad Oldesloe

Johannes-Loge (Baudenkmal)

Eingeschossiger, im Mittelteil zweigeschossiger Putzbau mit rustizierter Blendenarkatur und flachgeneigten Satteldächern
Nach Norden gerichtete Dreigiebelfassade in achsial-symmetrischer Anordnung in Formen des Historismus
1904 erbaut für die 1902 gegründete Johannes-Loge Stormarn
1971 rückwärtiger Anbau
1992 Sanierung und teilweiser Rückbaudes Anbaues

Stormarnhalle (Baudenkmal)

Zweigeschossiger Stahlbetonskelettbau mit vorkragendem Flachdach, außenliegenden Betonstützen auf kreuzförmigen Grundrissen.
1968 Fertigstellung und Einweihung (Architekten: Meinhard von Gerkan und Volkwin Marg mit Herbert Schmedje und Klaus Nickels)
Dem Vorschlag „Travehalle“ wurde „Stormarnhalle“ vorgezogen, da sie die einzige Halle dieser Art im Kreis Stormarn war.

Bronzeplastik „Jüngling“: Die Plastik des Künstlers Richard Kuöhl wurde zur Eröffnung aufgestellt, entstand aber schon vor dem Bau der Halle.

Herrenhaus Gut Blumendorf (Baudenkmal)

Zweigeschossiger Backsteinbreitbau mit pavillonartigen Torgebäuden am Parkeingang und einem prachtvoll ausgestalteten Rokokosaal im Inneren
1755 Errichtung des Gebäudes durch Jacob Levin von Plessen
um 1906 Umbau im neubarocken Stil mit Türmchen, sowie Umbau des Treppenhauses
Zwischenzeitlich: Nutzung als Abteilung des städtischen Krankenhauses und Internat

Torhaus zum Alten Friedhof (Baudenkmal)

Ursprüngliches Konzept als Durchfahrt mit symmetrischen Anbauten, gebaut wurde nur der Mittelbau auf quadratischem Grundriss mit Rundbögen auf vier Seiten
1824 Errichtung des Torhauses zum damals „Neuen Friedhof“ nach Entwurf von Alexis De Chateauneuf (1799–1853)
1979/1980 Restaurationsarbeiten

Napoleonkate (Baudenkmal)

Wohngebäude für ehemalige Gutsbedienstete, Teil der Gutsanlage Blumendorf
Eingeschossiges, verputztes Traufenhaus mit Vollwalmdach um 1770 erbaut
Die Bezeichnung „Napoleon-Kate“ geht vermutlich auf eine Einquartierung napoleonischer (französischer) Soldaten (1808 oder 1813) zurück.

Schmiedekate (Baudenkmal)

Doppel-Kate, Teil der Gutsanlage Blumendorf
Eingeschossiges Fachwerktraufenhaus mit Krüppelwalmdach und zweigeschossigem Zwerchgiebel mit verbreitertem Dreiecksgiebelfeld
um 1800 erbaut Guts-Schmiede und Wohnhaus

Ehemaliges Direktionsgebäude (Baudenkmal)

Zweigeschossiger Eisenklinkerbau mit Walmdach und runden Eck-Erkern
Beginn 20. Jahrhundert erbaut als Direktionsgebäude der Firma Bölck, Holsteinische Lebensmittel-Aktiengesellschaft. Als Sozialist musste der Firmengründer während der NS-Zeit seine Besitztümer u. a. dieses Gebäude verkaufen.
1938–1950 Verwaltungsgebäude der Firma Unilever
1951 Umbau zur Kreisberufsschule aus Mitteln des Marshallplans
1977 Realschule Theodor-Storm-Schule
1983 bauliche Erweiterung der Schule um verbindende Glasgänge
1995 Erweiterung um ein Gebäude im Ostteil der Schule

Ehemaliges Kontorhaus (Baudenkmal)

Eingeschossiger Backsteinbau mit Walmdach und Fassade aus Moorbrandklinker
1926 erbaut als Kontorhaus der Firma Bölck, Holsteinische Lebensmittel-Aktiengesellschaft
Im Hauptkontorsaal existiert ein historischer Deckenanstrich des Künstlers Wenzel Hablik.
1951 Umbau zur Kreisberufsschule
1977 Realschule Theodor-Storm-Schule
2010 Umbau und Modernisierung, in dessen Zuge die Deckengestaltung Habliks wieder freigelegt wurde

Farbräume der Moderne

1881–1934 Wenzel Hablik: Um die Jahrhundertwende in Wien und Prag kunsthandwerklich und künstlerisch ausgebildet
1907 Wechsel nach Schleswig-Holstein
1926 Auftrag von Friedrich Bölck zur Innengestaltung der Verwaltungsräume in Bad Oldesloe
2010 Freilegung der Decken
2021 3D-Scan des Handarbeitsraumes durch den Wir für Bad Oldesloe e. V.
Link zum 3D-Rundgang: https://bit.ly/wenzelhablik-badoldesloe

Ehemalige Kaffeerösterei (Baudenkmal)

Zweigeschossiger Backsteinbau mit Walmdach und Fassade aus Eisenklinker
1926 erbaut als Werksgebäude der Firma Bölck, Holsteinische Lebensmittel-Aktiengesellschaft
bis 1940 Nutzung als Kaffeerösterei
1978/1979 Umbau mit Anbau Dienststellen des Kreises

Herrenhaus Altfresenburg (Baudenkmal)

Zweigeschossiger Backsteinbau in schlichten klassizistischen Formen
1791 Christian Frederik Hansen, der damalige dänische Landbaumeister, erbaute dieses Herrenhaus für den Kammerherrn Hugo von Buchwald.
seit 2018 teilweise bauzeitliche Restaurierung der im Innern befindlichen Räume

Torhaus Gut Altfresenburg (Baudenkmal)

Eingeschossiger Backsteinbreitbau mit rustizierten Kanten und zweigeschossigem, übergiebelten Mittelrisalit mit Korbbogendurchfahrt, überdeckt von einer Stichkappentonne
Ende 18. Jahrhundert als Verwaltungswohnhaus errichtet
1969 Anpassungen an modernere Bedürfnisse
1974 Renovierung bei weitgehender Beibehaltung der grundlegenden Gestaltung und architektonischer Elemente
1998 Ausbau des Nordflügels
2011 Sanierung/Rückbau früherer Modifikationen

Gutsanlage Altfresenburg (Baudenkmale)

Eingeschossige Backsteintraufenhäuser, zum Teil noch mit reetgedeckten Dächern (Nr. 5 und Nr. 9)
Ende 18. und 19. Jahrhundert erbaut
Häuser 3, 5, 6, 7, 8, 9: Landarbeiterkaten, Teil der Gutsanlage Altfresenburg, Wohnhäuser für Bedienstete des Guts

Bürgerhaus (Baudenkmal)

Zweigeschossiges Traufenhaus mit rustizierten Kanten und aufwendigen Gesimsen im Stil der Neorenaissance
1895 vom Oldesloer Architekten und Bauunternehmer Hartwig Comdühr als Kanzlei- und Wohngebäude für den Rechtsanwalt und Notar C. H. J. Trube errichtet
1994 Instandsetzung, Dachgeschossausbau und Umbau zum Wohn- und Geschäftshaus

Historisches Rathaus (Baudenkmal)

Ursprünglich eingeschossiger Bau im Stil des Klassizismus
1801–1804 vom Architekten Christian Frederik Hansen (1756–1845) nach dem Stadtbrand 1798 erbaut
1869 aufgestockt für das preußische Amtsgericht
1905 westlicher Anbau – Gesamtbau mit Stuckformen der Jahrhundertwende umgestaltet
1936 restaurative Umgestaltung, einfache, klassizistisch orientierte Formen anstelle des Stucks der Jahrhundertwende
1955 nördliche Erweiterung des Saales im Erdgeschoss
1986/1987 umfangreiche Sanierung und Wiederherstellung in Orientierung an Gestaltungsformen von C. F. Hansen, Abriss und Neubau des Saalanbaues (Architekten: Stuhr + Sörensen, Bad Oldesloe)
2013–2016 Eingliederung in den Neubau des Kultur- und Bildungszentrums, Öffnung zum Foyer (Sunder-Plassmann Architekten, Kappeln)

Bürgerhäuser (Baudenkmale)

Hagenstraße 2
Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit massivem gestrichenen Schaugiebel, straßenseitig Schaufenstereinbauten
1950er Verlust des dreieckförmigen oberen Giebelabschlusses
1960 Sanierung der Straßenfassade

Hagenstraße 3
Eingeschossiges Fachwerkgiebelhaus mit Mansarddach
Ende des 18. Jahrhunderterbaut
seit 1843 im Besitz der Tapezierer-Familie Koch
1888 Schaufenstereinbauten
1988 Sanierung der Straßenfassade

Bürgerhaus (Baudenkmal)

Giebelhaus in symmetrischer Anordnung Fassade als Backsteinmassivmauerwerk-Traufseite, Wände der Mitteldiele und der flussseitige Giebel Fachwerk
Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut
1983 instandgesetzt
Die Haustür stammt aus dem Haus Lübecker Straße 29, das für den damaligen Postneubau abgerissen wurde

Doppelbürgerhaus (Baudenkmal)

1613 Ursprungsbau errichtet, dendrochronologisch datiert bei Hölzern aus der westlichen und südlichen Wand Aufbau aus einer Querdiele mit Fachwerkwänden, rechts und links je eine angrenzende Wohnstube mit Feuerstelle und Kammer
1798 durch den Brand der Stadt stark beschädigt
1800 in klassizistischen Formen neu errichtet
1982 Sanierung

Ehemalige Löwenapotheke (Baudenkmal)

Zweigeschossiges, fünfachsiges Traufenhaus in klassizistischen Formen für den Apotheker Friedrich August Lorentzen (1765–1841, Initiator des städtischen Badebetriebs)
königlich-dänisch privilegierte Apotheke
nach 1798 nach dem Brand der Stadt erbaut später seitlich (um drei Achsen) erweitert
1990–1992 restauriert
bis 2019 Nutzung als Apotheke

Küsterhaus (Baudenkmal)

Eingeschossiges Fachwerktraufenhaus mit Krüppelwalmdach vermutlich Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut
Wohn- und Wirtschaftsgebäude für den Küster der Kirchengemeinde Oldesloe

Lüb´sches oder Blaues Haus (Baudenkmal)

Im Ursprung mittelalterlicher Backsteinbau
um 1500 Lagergebäude der Hansestadt Lübeck, die die Hoheitsrechte über die Traveschifffahrt innehatte.
Der Vorplatz „Hude“ diente als Warenumschlagplatz von der bis hierher schiffbaren Trave
um 1823 Umbauten im Inneren (pilasterflankierter Eingang) Strafgefängnis
1887 Umbau zum Feuerwehrgerätehaus
1973 Renovierung und Umgestaltung Läden und Wohnungen

Peter-Paul-Kirche (Baudenkmal)

Spätbarocker Backsteinbau mit langen Rundbogenfenstern. Dreiseitig geschlossener Chor mit kleinen Nebenbauten Nachfolgebau der von Vicelin bereits 1150 an diesem Ort gegründeten feldsteinernen Missionskirche
1757–1764 erbaut von J. A. Soherr
1802 Errichtung eines Dachreiters samt Uhrglocke
1884 Entfernung des Dachreiters
1886 Anbau des neuromanischen Backsteinturms (Architekt Greve), Höhe: 60m
1961 grundlegender Umbau des Innenraums Einbau der Chorfenster (Künstler: Siegfried Assmann)
2006 Einbau der Mühleisen-Orgel

Ehemaliger Kornspeicher

Speicher zur Kornmühle am Trave-Stadtarm
in der 2. Hälte des 19. Jahrhunderts erbaut
Die Anlieferung der Kornsäcke erfolgte vom Kirchberg her.

Stiftung St. Jürgen-Hospital (Baudenkmal)

1289 als „Milde Stiftung“ erstmals erwähnt
1769 vom Mährischen Berg (heutiger Standort des Gymnasiums) ins Haus Kirchberg 3 verlegt
1798 nach Brand dieses Hauses
1800 in einem Neubau am Mühlengang untergebracht
1877/1878 Errichtung des Gebäudes Kirchberg 5
1979 Erwerb des Grundstückes Kirchberg 6 mit der 1907 errichteten Villa
1981/1982 Erweiterungsbau und Einbeziehung des Hauses Kirchberg 6

Ehemaliges Pastorat (Baudenkmal)

Spätklassizistischer Eingeschossiges Traufenhaus mit Krüppelwalmdach und vorgeblendeter klassizistischer Fassade
um 1760 erbaut
Eines der wenigen Bürgerhäuser aus der Zeit vor dem Brand der Stadt 1798

Ehemalige Stadtschule (Baudenkmal)

Dreiflügelbau um 1360 erste Erwähnung von Schulwesen in Oldesloe
1501 erste Erwähnung eines Oldesloer Schulgebäudes
1837–1839 erbaut von Wilhelm Friedrich Meyer
1973/1974 Teil der Kreisberufsschule
1975–1977 restauriert und umgebaut: Stadtbibliothek und Heimatmuseum

Alte Flussbadeanstalt

seit 1876 Badeplatz
1891 Holzkabinen
1914 Pavillon ersetzt die Holzkabinen
1936 Umbau infolge der Traveregulierung
1956 geschlossen aufgrund der Traveverschmutzung
1972/1973 Ausbau für die Jugend
1981 Umgestaltung der Außenanlage zur Freizeitanlage mit Grillplatz

Vorstadthaus (Baudenkmal)

Eingeschossiges Backsteintraufenhaus mit zweigeschossigem, übergiebelten Mittelrisalit und Krüppelwalmdach
Anfang des 19. Jahrhundert erbaut vor 1893 Schmiede und Wohnhaus
1895 Rückwärtige Stallanbauten
1939 Umbau zum Polizeigewahrsam
1949 Ausbau des Dachgeschosses zu Wohnzwecken
Ende 1970er Pferdemarkt 7 und 9, Gebäude gleichen Typs werden abgerissen

Stadthaus (Baudenkmal)

Backsteinbau mit Stilelementen der niederländischen Renaissance
1891 erbaut als Bürgermeisterhaus
1987/1988 Grundinstandsetzung: Abriss von westlichen und östlichen Anbauten/Anbindung der Neubauten durch Glashalle Erweiterung zu einem Gebäudekomplex der Stadtverwaltung

Zollamt (Baudenkmal)

Zweigeschossiger Eisenklinkerbau mit steilem Satteldach; im Obergeschoss umlaufende Gesimsbänder
Die Fenster des südlichen Erkers entsprechen nicht dem ursprünglichen Konzept.
1926 erbaut als Neubau des Deutschen Reiches, Wohnhaus für zwei Finanzbeamte und ihre Familien, Architekt: Regierungsbaurat Bösenberg, Altona.
1943 Einbau eines Luftschutzkellers im Krieg, Beschädigung der Rückseite durch Fliegerbomben
1946 Reparatur der Kriegsschäden, danach Zollamt und Wohngebäude

Ehemaliges Zollbeamtenwohnhaus (Baudenkmal)

Eingeschossiges, dreiachsiges Ziegeltraufhaus mit pfannengedeckten Krüppelwalmdach. Über dem gestuften Eingang verläuft ein durch Ziegelbänder betonter Zwerchgiebel. Am Türsturz und am seitlichen Anbau befinden sich Kunstkeramiken.
1928 als Zollschuppen errichtet als Ergänzung des Zollamts. Später zum Zollbeamten-Wohnhaus umgebaut
1950 Wiederaufbau des durch Bombenabwurf zum Teil beschädigten Gebäudes
2007 Auflösung des Zollamtes Bad Oldesloe. Umwidmung für zivile Wohnzwecke

Ehemalige Kornmühle

Zweigeschossiger Fachwerkbau mit Zwerchhaus zum Mühlenplatz und Krüppelwalmdach, zwei von Wasserrädern angetriebene Mahlgänge
königlich-dänisch privilegierte Kornmühle
1798 erbaut
1863 Backsteinanbau flussseitig zur Aufnahme der Turbinentechnik, westliche Erweiterung in Massivbauweise Aufstockung (um 3. Geschoss)
1907 Fachwerkanbau über dem Einlaufrechen flussseitig
1990 Sanierung

Ackerbürgerhaus (Baudenkmal)

Für Oldesloe typische Hausform: eingeschossiges, verputztes Giebelhaus mit konkav ansetzendem, flachdreieckigem oberen Giebelabschluss
An der linken Seite lag die Tordurchfahrt zu den hofseitigen Scheunen- und Stallgebäuden.
Rechts neben der Eingangsdiele befand sich eine Wohnstube.
Im frühen 19. Jahrhundert erbaut
1994 Neubau in den alten Abmessungen unter Erhaltung und Modernisierung des Giebels

Bürgerhaus (Baudenkmal)

Spätklassizistischer Bau mit Putzfassade vor Fachwerkbau
ab 1876 Gasthaus „Stadt Hamburg“
ab 1920 Finanzamt
1933 Übergabe des Gebäudes als „Adolf-Hitler-Haus“ an die NSDAP
1945 Sitz der englischen Besatzungsmacht
1946/1947 Sitz der Kreisverwaltung Stormarn
1952 Amtsgericht
1965–1977 Stadtbücherei
seit 1977 Altentagesstätte und Büros
1984 Wiederherstellung der Fenster im Erdgeschoss
1989–1991 Grundinstandsetzung: erhaltende Erneuerung/Abriss der rückwärtigen Anbauten/neuer Saalanbau, Städtebauförderungsobjekt Architekten: Mai/Zill/Kuhsen, Lübeck

Gerbfass

Gerbfass und Ausstoß-Maschine aus der letzten Lederfabrik Bad Oldesloes, die bis zum Abriss 1980 an diesem Standort bestand

Mennokate (Baudenkmal)

Der Begründer der Mennonitenbewegung, Menno Simons (1492–1561), soll dieses kleine, backsteinerne Traufenhaus als Druckerei benutzt haben.
1968 Modernisierung des Inneren
1985 Sanierung des Äußeren und der Ausstellungsräume
Museum und Wohnhaus

Menno-Linde (Naturdenkmal)

Ehemaliges Postamt (Baudenkmal)

1888 Ursprungsbau der Kaiserlichen Post rückwärtige östliche Fassade vom Ursprungsbau noch erhalten
1926 nördlich um 5 Fensterachsen erweitert, westliche und südliche Fassade in schlichte Putzfassade umgestaltet
1986 Auszug der Post
1986–1988 durchgreifender Umbau: neue arkadenartige Öffnung des Erdgeschosses/neue Anbauten, Architekten: Weber/List, Bad Oldesloe, Einbeziehung in den Gebäudekomplex der Stadtverwaltung
2000 Vergrößerung des Cafés durch Schließung der Arkaden

Theodor-Mommsen-Schule

1907–1909 erbaut als Oberrealschule nach Plänen von Stadtbaumeister O. Schröder
1923 Abbau der drei großen straßenseitigen Schaugiebel und des mittigen Dachturms
1937 Umbenennung in „Horst-Wessel-Schule“
1945 Lazarett
1950 nach dem Historiker Theoder Mommsen benannt, Gymnasium für Mädchen und Jungen
1957 Abbruch des Mansarddaches/Neuerrichtung des Dachgeschosses und der Aula in Flachdachbauweise
1964 Anbauten an den Fluren zwischen dem Treppenhaus und den nördlichen und südlichen Flügeln
1987 Sanierung der Fassaden/Fenstererneuuerung
1989/1990 Neubau von Aula und Mittelrisalit
1990/1991 Abbruch des Dachgeschosses und Wiedererrichtung des ursprünglichen Mansarddachgeschosses in Biberschwanzdeckung (Architekten: Mai/Zill/Kuhsen – Lübeck), Anbindung des Dachgeschosses an dasHaupttreppenhaus

Lohmühle

1895 Bau einer von einem Wasserrad getriebenen Lohmühle zur Lederproduktion
1910 Aufstockung und Umbau zur 4-geschossigen Weizenmühle durch Johannes Ströh.
Antrieb durch eine wassergetriebene Turbine
1917 Ergänzung durch Dampfmaschinenantrieb. (Anbau und Schornstein nicht mehr vorhanden.)
1997 Einstellung des Mühlenbetriebes.
In diesem Gebäude befanden sich zuletzt 25 elektrische Mahlstühle.
2003 Entkernung und Umbau zum Wohn- und Geschä;shaus. (Architekt: W. Tyrell)

Wohn- und Geschäftshaus (Baudenkmal)

Zweigeschossiger, verputzter Eckbau mit schiefergedecktem Mansarddach. Die Gebäudeecke wird durch den Erkerturm mit Turmhaube und davorstehendem Blendgiebel betont. Die Fassade des Gebäudesist mit Dekor im Jugendstil geschmückt.
um 1905 Errichtung des Gebäudes.
1960er Nutzung als Lebensmittelgeschäft und Mitglied des genossenschaftlich organisierten kooperativen Unternehmensverbundes Edeka.
bis 2009 Nutzung als Kurpark-Apotheke.
seit 2009 Wohn- und Geschäftshaus

Wohn- und Wirtschaftsgebäude (Baudenkmal)

Zweigeschossiger, 6-achsiger Rotsteinbau mit klinkerverzierter Fassade. Zwerchhaus mit Freisparrengiebel charakteristischem, neogotisierendem Ziegeldekor in der Kniestock-Traufzone, sowie an den Kanten Lisenen und Gesimsbänder. Die zweiflügelige Haustür mit Oberlicht ist auch heute noch erhalten.
Ortsbildprägendes und ortsgeschichtlich bedeutendes Bauernhaus
1866 Fertigstellung des Gebäudes
um 1900 Anbau des Wirtschaftsflügels und des Eingangszwerchhaus

Kreisberufsschule (Baudenkmal)

Die Schule und die umliegenden Anlagen entstanden auf dem früheren „Storjohanns Gebirge“. Fassade aus Sichtbeton im Stil des Brutalismus
1977 Aufnahme des Schulbetriebes. (Architekten: gmp und Eike Wiehe)
1980 Inbetriebnahme der Sportanlagen. Mit 58 Klassenräumen, Fachunterrichtsräumen, Werkstätten, einer Großturnhalle mit Sportplatz und gärtnerischen Anlagen eine der bedeutendsten Schulbaumaßnahmen des Kreises Stormarn.
2003 Sanierung der Fassade

Kurparkallee-Villa (Baudenkmal)

Eingeschossiger Putzbau auf erhöhtem Sockelgeschoss, mit ziegelgedecktem, gebrochenem Satteldach. Straßenseitiger Eingang und vorgezogener Erker mit Balkon und kupferner Abdeckung.
1910 Fertigstellung des Gebäudes. Bauherr: Architekt und Bauunternehmer Hartwig Comdühr)
Die Villen aus der Zeit der zweiten Blüte des Badebetriebs haben besondere städtebauliche Bedeutung. Aus der unbefestigten Badegartenallee wird die gepflasterte Kurparkallee.
1937 Anbau einer Küche an der Nordseite
1990/1991 Vollständige Renovierung des Gebäudes
2000 Sanierung des Dachstuhls