Antwort zu 2.
Ein Salzstock besteht aus festem, aber in geologischen Zeiträumen fließfähigem Steinsalz im tieferen Untergrund, das sich als Säule oder Pilz nach oben schiebt. Ein Salzstock kann mehrere tausend Meter hoch sein und bis an die Erdoberfläche reichen.
Die Salzstöcke in Schleswig-Holstein stammen aus dem Perm (Oberes Perm = Zechstein, vor 260 Millionen Jahren), als das Klima in Mitteleuropa sehr trocken war und durch eine starke Verdunstung das vorhandene flache Meer mehrfach austrocknete, so dass sich die im Wasser gelösten Salze ablagerten, also Kalk-, Gips- und Steinsalzablagerungen bildeten.
Auf diesen Schichten lagerten sich dann weitere mächtige Erdschichten ab. In einigen Bereichen dieser Ablagerungen entstanden Schwächezonen, die es dem Salz ermöglichten, durch diese mächtigen Deckschichten hindurch nach oben zu gelangen. Die Deckschichten wurden so nach oben gewölbt oder zur Seite gedrängt.
So hat das Salz aus dem Perm den Buntsandstein in Helgoland an die Oberfläche gepresst, in Lägerdorf bei Itzehoe Kreide an die Oberfläche gebracht und in Bad Segeberg den „Kalkberg“ geschaffen, der tatsächlich ein Gipsberg ist. (verändert nach: http://de.wikipedia .org/wiki/Salzstock)