Flyer: Schutz für Igel und Kleintiere
Flyer Schutz für Igel und Kleintiere in Bad Oldesloe
PDF, 511 kBDie Stadt Bad Oldesloe ist eine Stadt mit Herz, in der man schnell Anschluss findet. Neben einer abwechslungsreichen Naturlandschaft sind es vor allem die Kultur, Bildung sowie die vielen Freizeitangebote, die wenige Wünsche übrig lassen. Zahlreiche Vereine bringen die Einwohner in Kontakt und sorgen das ganze Jahr über für Leben in der Stadt. Insbesondere zeichnet sich die Stadt durch ein starkes ehrenamtliches Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger aus. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Stadtlebens und machen die Stadt lebendig und lebenswert.
Verantwortungsvoller Betrieb von Mährobotern
Ein naturnaher Garten ist für Igel und kleine Nützlinge wie Erdkröten oder Spitzmäuse weit mehr als nur eine dekorative Grünfläche, denn er dient ihnen als überlebenswichtige Oase in einer oft zu stark gepflegten Umwelt. Damit sich diese Tiere dauerhaft wohlfühlen, ist vor allem ein gewisses Maß an Mut zur Wildnis entscheidend. Anstatt jede Ecke akribisch aufzuräumen, hilft es den Tieren enorm, wenn Laub- und Reisighaufen in ruhigen Bereichen liegen bleiben dürfen, da diese als natürliche Isolierung für Schlafplätze und frostfreie Winterquartiere dienen. Dichte Hecken aus heimischen Sträuchern ergänzen diesen Lebensraum, indem sie sicheren Schutz vor Fressfeinden und ideale Rückzugsorte bieten.
Ein wesentlicher Aspekt für ein lebendiges Gartenökosystem ist zudem das Nahrungsangebot, das maßgeblich durch den Verzicht auf chemische Hilfsmittel bestimmt wird. Da Igel sich hauptsächlich von Käfern, Larven und Regenwürmern ernähren, entzieht ein klinisch reiner Garten ihnen die Lebensgrundlage. Wer auf Pestizide und Schneckenkorn verzichtet, fördert stattdessen ein natürliches Gleichgewicht, in dem der Igel als hilfreicher Schädlingsbekämpfer fungiert. Ergänzt wird dieses Angebot idealerweise durch eine flache Schale mit täglich frischem Wasser, wobei unbedingt darauf zu achten ist, niemals Milch anzubieten, da diese die Gesundheit der Tiere gefährdet.
Damit die kleinen Wanderer ihre nächtlichen Reviere überhaupt erreichen können, ist die Vernetzung der Gärten ein weiterer wichtiger Faktor. Ein durchgängiger Zaun stellt für Igel oft ein unüberwindbares Hindernis dar, das sie zu gefährlichen Umwegen über Straßen zwingt. Kleine Durchlässe am Boden ermöglichen ihnen hingegen eine sichere Passage. Wenn dann auch noch bei der Gartenarbeit Vorsicht walten gelassen wird, indem man vor dem Einsatz von Geräten unter Sträuchern oder in Laubhaufen nach schlafenden Bewohnern Ausschau hält, wird der eigene Garten zu einem wahrhaft sicheren und willkommenen Zuhause für die heimische Tierwelt.
Mähroboter sind für viele Gartenbesitzer eine praktische Erleichterung, stellen jedoch für Igel und andere bodennah lebende Kleintiere (wie Kröten oder Eidechsen) eine lebensgefährliche Bedrohung dar. Da Igel bei Gefahr nicht fliehen, sondern sich zusammenrollen, werden sie von den Sensoren vieler Geräte nicht als Hindernis erkannt und erleiden oft tödliche Schnittverletzungen.
Die wichtigste Schutzmaßnahme ist die strikte Einhaltung igelfreundlicher Mähzeiten:
Ein lebendiger Garten bietet Igeln Schutz und Nahrung, was die Abhängigkeit von der Rasenfläche verringert:
Flyer Schutz für Igel und Kleintiere in Bad Oldesloe
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