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Politik und Verwaltung

Die Stadtverordnetenversammlung und die Stadtverwaltung sind für vielfältige Bereiche zuständig, die das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger betreffen. Das Ziel ist, gemeinsam Bad Oldesloe zukunftsfähig zu entwickeln und die Lebensqualität weiterhin zu stärken.

7. Januar 2026

Stadt Bad Oldesloe unterstützt Umweltschutzkampagne durch innovative Zwischennutzung

Die Stadt Bad Oldesloe setzt ein weiteres Zeichen für eine lebendige Innenstadt und den Umweltschutz: In den Räumlichkeiten des städtischen Objekts „Blaues Haus“ an der Hude hat die lokale Gruppe der „Omas gegen Rechts“ eine Informationskampagne gegen die Verschmutzung durch Zigarettenreste gestartet. Ermöglicht wurde dieses Projekt durch die enge Zusammenarbeit zwischen der städtischen Wirtschaftsförderung und dem Liegenschaftsmanagement.

Fokus auf Umweltbildung und Stadtbild

Zentrales Element der Zwischennutzung ist die Aufklärung über die ökologischen Folgen achtlos weggeworfener Zigarettenfilter. Da diese aus Kunststoffen bestehen und eine Vielzahl an Giftstoffen enthalten, stellen sie eine erhebliche Belastung für das Grundwasser und die Böden dar. Mit informativen Plakaten und kreativen Installationen – wie einem auffällig gestalteten Sammel-Fahrrad – machen die Aktivistinnen auf die Problematik aufmerksam.

Für die Stadt Bad Oldesloe bietet die vorübergehende Nutzung leerstehender Immobilien einen doppelten Mehrwert:

  • Vermeidung von Leerstand: Durch kurzfristige Belegungen bleibt die Attraktivität der Fußgängerzone erhalten.
  • Förderung des Ehrenamts: Lokale Initiativen erhalten eine prominente Plattform für gesellschaftlich relevante Themen.

Die Wirtschaftsförderung hat hierbei die Vermittlung übernommen, um die Zeit bis zu einer dauerhaften Neuvermietung sinnvoll zu überbrücken. Die „Omas gegen Rechts“ können die Räumlichkeiten voraussichtlich bis März mietfrei nutzen.

Ausblick: Kooperation für eine saubere Stadt

Die Aktion im „Blauen Haus“ ist erst der Anfang. Die Initiatorinnen befinden sich bereits im konstruktiven Austausch mit der Stadtverwaltung, um langfristige Lösungen für das Stadtgebiet zu prüfen. Ziel ist es, durch gezielte Sammelstellen an neuralgischen Punkten wie dem Bahnhofsvorplatz oder öffentlichen Parks die Schadstoffbelastung zu senken und das Stadtbild nachhaltig zu verbessern.