Vorfall auf dem Schulhof der Stadtschule: Stadt Bad Oldesloe veranlasst Überprüfung von Schulhöfen auf giftige Pflanzen
Auf dem Schulhof der Stadtschule Bad Oldesloe haben am Mittwoch, 1. Juli, während der großen Pause Grundschulkinder Schoten von einem Goldregenstrauch probiert bzw. verzehrt. Die betroffenen Kinder wurden sofort medizinisch versorgt und zur Untersuchung in das UKSH Lübeck gebracht. Die Stadtverwaltung Bad Oldesloe, die Träger der Schule und für die Gestaltung des Schulhofs zuständig ist, informiert über den Sachstand und die Maßnahmen.
Den Schülerinnen und Schülern geht es gut. Vier Kinder konnten nach den Untersuchungen bereits wieder nach Hause entlassen werden. Drei Kinder bleiben derzeit vorsorglich zur Beobachtung im Krankenhaus.
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls hat die Schule die Stadtverwaltung als Schulträger sowie die Schulbehörde informiert. Der Hausmeister der Schule, ein städtischer Angestellter, hat den Goldregenstrauch sofort zurückgeschnitten und das Schnittgut entsorgt. Dadurch ist sichergestellt, dass kein anderes Kind davon erkranken kann.
Als Schulträger hat die Stadt umgehend die weiteren Schritte eingeleitet: Bereits für Freitag, 3.7.2026, wird eine Firma beauftragt, den Schulhof der Stadtschule sorgfältig auf giftige Pflanzen zu kontrollieren und diese entfernen zu lassen. Diese Maßnahme wird in den Sommerferien auf alle Schulen ausgeweitet, deren Träger die Stadt Bad Oldesloe ist.
Die Stadtverwaltung spricht der Schulleitung, den Lehrerinnen und Lehrern sowie dem städtischen Hausmeister einen ausdrücklichen Dank für den schnellen, umsichtigen und direkten Einsatz vor Ort aus.
Die Schulleitung teilte der Verwaltung mit, dass das Thema am Freitag, dem letzten Schultag vor den Sommerferien, mit allen Kindern noch einmal altersgerecht und behutsam in der Schule besprochen wird, um sie dafür zu sensibilisieren, unbekannte Pflanzen, Beeren, Früchte oder Samen niemals zu probieren oder zu essen. Zudem wurden die Eltern gebeten, dieses Thema auch zu Hause mit ihren Kindern aufzugreifen.