Brand im Hauptgebäude der Theodor-Mommsen-Schule: Stadt Bad Oldesloe erarbeitet Übergangskonzepte für das Schuljahr 2026/27
Aufgrund eines Brandereignisses am vergangenen Montag, 27. Juli, muss die Stadt Bad Oldesloe als zuständiger Schulträger das Hauptgebäude A der Theodor-Mommsen-Schule bis auf Weiteres aus der schulischen und außerschulischen Nutzung nehmen. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich niemand im Gebäude, so dass keine Personen verletzt wurden. Als Brandursache wird nach aktuellem Stand ein technischer Defekt angenommen, dessen genauer Auslöser derzeit durch Brandsachverständige ermittelt wird.
Umfassende Begutachtungen haben gezeigt, dass die erhebliche Rauchentwicklung zu flächendeckenden Kontaminationen im Treppenhaus, in den Fluren, in allen Unterrichtsräumen sowie am Inventar des Gebäudes A geführt hat. Eine Nutzung des Traktes ist daher bis auf Weiteres ausgeschlossen. Nach ersten Schätzungen wird die fachgerechte Sanierung des Gebäudes voraussichtlich das gesamte Schuljahr 2026/27 in Anspruch nehmen. Alle weiteren Gebäude auf dem Schulgelände sind vom Brandgeschehen unberührt geblieben und können ohne Einschränkungen genutzt werden.
Ein ausdrücklicher Dank der Stadtverwaltung gilt den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Bad Oldesloe sowie allen beteiligten Hilfsorganisationen. Durch ihr zügiges, professionelles und umsichtiges Eingreifen konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und ein noch größerer Sachschaden an der Schule verhindert werden.
Die Stadtverwaltung befindet sich seit dem Vorfall in sehr engem und kontinuierlichem Austausch mit der Schulleitung und dem Schulelternbeirat. Gemeinsam werden aktuell verschiedene Optionen intensiv geprüft, um den Unterrichtsbetrieb für das kommende Schuljahr sicherzustellen.
Da die Planungen aufgrund der Komplexität der Raumfragen Zeit in Anspruch nehmen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass zu Beginn des Schuljahres noch kein vollumfänglich reibungsloser Ablauf möglich sein wird. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es jedoch, Lösungen umzusetzen, die nach und nach einen geregelten Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler ermöglichen.
Über die konkreten Raum- und Übergangskonzepte zum Schuljahresbeginn werden die Stadtverwaltung und die Schulleitung die Elternschaft sowie die Öffentlichkeit informieren, sobald die genauen Rahmenbedingungen feststehen.