Aktuelles
Juni 2026
Am 2. Juni 2026 endete die öffentliche Ausschreibung für den Abriss des Gebäudes. Das Vergabeverfahren wird in Kürze zum Abschluss gebracht werden. Damit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht worden.
Parallel zum Vergabeverfahren für den Gebäudeabriss sind im Juni Bodenuntersuchungen durchgeführt worden. Dazu wurde in Abstimmung mit der unteren Bodenschutzbehörde des Kreises Stormarn flächendeckend eine Rasterfeldbeprobung mit insgesamt 42 Kleinrammbohrungen durchgeführt. Da für das Grundstück Kampfmittelverdacht besteht, mussten die Kleinrammbohrungen kampfmitteltechnisch begleitet werden.
Die Bodenproben werden in den nächsten Wochen chemisch in einem Labor untersucht, um festzustellen, in welchen Bereichen eine mögliche Schadstoffbelastung besteht bzw. welche Bereiche frei von Schadstoffen sind. Auf der Grundlage dieser chemischen Analysen wird anschließend ein Bodenmanagementkonzept erarbeitet.
Mai 2026
Start des Ausschreibungsverfahrens für den Abriss des ehemaligen VHS-Gebäudes und Vorbereitung der Bodenuntersuchungen
Die Ausschreibungsunterlagen sind am 7. Mai 2026 im Vergabeportal der Deutschen eVergabe veröffentlicht worden. Bis zum 2. Juni 2026 können sich Bieter am Vergabeverfahren beteiligen. Anschließend werden die eingegangenen Angebote gesichtet und bewertet. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die vorbereitenden Arbeiten (Herstellung der neuen Baustellenzufahrt und Herrichtung der Baustelleneinrichtungsfläche) und der eigentliche Gebäudeabriss ab Mitte Juli 2026 begonnen werden können.
Parallel zur Ausschreibung des Gebäudeabrisses laufen auch die Vorbereitungen für die Bodenuntersuchungen, die unter kampfmitteltechnischer Begleitung durchgeführt werden müssen. Nach Abschluss der anschließenden chemischen Untersuchung der Bodenproben kann entschieden werden, ob die im Rahmen der Sanierung des Grundstückes anfallenden Böden wieder verwendet werden können oder entsorgt werden müssen.
Februar 2026
Die Baumfällarbeiten im Rahmen der Baufeldfreimachung konnten trotz zwischenzeitlich schwieriger Witterungsbedingungen termingerecht abgeschlossen werden. Damit wurde ein erster wichtiger Meilenstein erreicht. Als Ersatzmaßnahme für die gefällten Bäume und Sträucher wurde am östlichen Stadtrand, südwestlich des Waldgebietes „Kneeden“, auf rund 1.000 m² ein Feldgehölz angelegt.
Im nächsten Schritt wird ein Beprobungskonzept für die Untersuchung der Böden erarbeitet und mit den Fachbehörden abgestimmt. Die Beprobung und chemische Untersuchung der Bodenproben wird voraussichtlich im April 2026 stattfinden. Parallel zu den Bodenuntersuchungen werden auch die Planungen zum Abriss des Gebäudes durchgeführt.
Januar 2026
Seit dem 15. Januar 2026 laufen auf dem Gelände der ehemaligen VHS an der Königstraße 33 im Zuge der Baufeldfreimachung die Baumfällarbeiten. Damit die Arbeiten überhaupt durchgeführt werden können, ist im September 2025 von Fachleuten geprüft worden, ob es im vorhandenen Baumbestand potenzielle Winterquartiere für Fledermäuse geben könnte. Während der Prüfung wurden Einfluglöcher von potenziellen Winterquartieren fachgerecht verschlossen, so dass sichergestellt werden konnte, dass im Zuge der Fällarbeiten keine Fledermäuse gefährdet werden.
Bei den Arbeiten kommen Motorsägen, Schredder und Hubsteiger zum Einsatz. Das Astwerk wird geschreddert und fachgerecht entsorgt. Das Stammholz verbleibt erst einmal im Baufeld, bis es dann im Zuge der späteren Erdarbeiten entfernt wird.
Die Stubben der gefällten Bäume verbleiben zunächst im Boden, bis es eine Freigabe durch den Kampfmittelräumdienst gibt, die den Eingriff in den Boden gestattet.
Je nach Witterungsbedingungen wird davon ausgegangen, dass die Arbeiten in rund 3 Wochen abgeschlossen werden können. Aus Gründen des Artenschutzes dürfen die Arbeiten nur bis Ende Februar, d.h. nur bis zum Beginn der Brutzeit durchgeführt werden.